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Ende der „Zahlenspielerei“ – Polizei zählt bei Pegida nicht mehr offiziell mit

Ende der „Zahlenspielerei“ – Polizei zählt bei Pegida nicht mehr offiziell mit

Die Dresdner Polizei hat angekündigt, ab sofort keine Zahlen der Dresdner Pegida-Demonstrationen mehr zu veröffentlichen. Man nehme an den „wöchentlichen Zahlenspielereien“ nicht mehr Teil, hieß es in einer knappen Pressemeldung.

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Archivbild einer Pegida-Demo im Mai 2015

Quelle: DNNOnline

„Wir erheben die Teilnehmerzahlen nur, um eine Größenordnung festzustellen, die möglicherweise Konsequenzen für verkehrsleitende Maßnahmen, Rettungswege oder den Kräfteansatz haben kann. Jede andere Verwertungslogik ist uns fremd“, so die Beamten.

In Dresden war zeitweise heftig um die Teilnehmerzahl der Pegida-Demos gestritten worden. Für die einen waren von der Polizei oder von Augenzeugen geschätzte Zahlen zu niedrig, andere bewerteten sie als zu hoch. Nachdem seit dem Frühsommer eine Gruppe von Dresdner Studenten nach wissenschaftlichen Methoden mitzählt, erwiesen sich die Zahlen der Beamten tatsächlich ein Mal als deutlich zu hoch, ein anderes Mal als deutlich zu niedrig geschätzt.

Daher werden nun gar keine Zahlen mehr bekannt gegeben. „Es gibt für den Dienst am Bürger des Freistaates Sachsen für uns wichtigere Dinge zu erledigen“, heißt es abschließend.

sl

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