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Dresdner Polizei erneut im Neustadt-Einsatz – Handyräuber gesucht

Bekämpfung der Straßenkriminalität Dresdner Polizei erneut im Neustadt-Einsatz – Handyräuber gesucht

Erneut war die Dresdner Polizei in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag verstärkt in der Äußeren Neustadt unterwegs, um die Straßenkriminalität auf der Partymeile zu bekämpfen. Die Beamten hatten viel zu tun, konnten aber nicht alle Missetaten verhindern.

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Symbolbild.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Erneut war die Dresdner Polizei in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag verstärkt in der Äußeren Neustadt unterwegs, um die Straßenkriminalität auf der Partymeile zu bekämpfen. Die Beamten hatten viel zu tun, konnten aber nicht alle Missetaten verhindern. Zu den Erfolgen gehört, dass durch eine ständige Präsenz auf dem Scheunevorplatz sich dort anbahnende Auseinandersetzungen bereits im Keim erstickt werden konnten.

Gegen Mitternacht hatte ein 28-jähriger Libyer das Handy einer jungen Frau in einem Lokal an der Rothenburger Straße aus ihrer Handtasche gezogen. Die 24-Jährige ihre Begleiter und ein Sicherheitsdienstmitarbeiter konnten den 28-jährigen aber stellen und der Polizei übergeben. Das Telefon der Frau war ihm aus der Hose gefallen, was die Sache für alle Beteiligten ziemlich eindeutig machte.

Gegen 4 Uhr haben zwei Unbekannte einen 21-Jährigen an der Rothenburger Straße in ein Gespräch verwickelt und ihm dabei sein Handy aus der Jackentasche gestohlen. Nach einer Ortung des Smartphones durch den 21-Jährigen konnten Polizisten das Telefon bei einem 19-jährigen Libyer feststellen, der sich in einem Café an der Alaunstraße aufhielt.

Zuvor hatte es ein Räuber auf der Schwepnitzer Straße auf eine ganz ähnliche Masche versucht. Er sprach eine 24-Jährige auf Englisch an und fragte sie nach der Uhrzeit. Diese hielt ihm ihr Handy entgegen, damit er die Uhrzeit vom Display ablesen kann. Der Räuber griff einfach zu und entriss ihr das Telefon sowie auch ihr Portemonnaie, das sie ebenfalls in der Hand hielt. Anschließend gab er Fersengeld.

Die 24-Jährige war gestürzt und hatte sich leicht verletzt. Dennoch rannte sie dem Räuber hinterher und sprach einige Passanten an, die sich an der Verfolgung beteiligten. Letztlich konnte ein Helfer an der Königsbrücker Straße das Handy, nicht aber die Geldbörse zurückerlangen. Der Räuber entkam.

Der Räuber wird als etwa 30 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und schlank beschrieben. Er hatte dunkles, sehr kurzes haar und soll augenscheinlich aus Nordafrika stammen. Die Polizei bittet, Zeugen und vor allem diejenigen, die bei der Verfolgung halfen, sich unter der Rufnummer 0351/ 483 22 33 zu melden.

Von uh

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