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Bundespolizei fasst in kurzer Folge drei Diebe in Dresden

Hauptbahnhof und Bahnhof Dresden-Neustadt Bundespolizei fasst in kurzer Folge drei Diebe in Dresden

Am Sonntagnachmittag klärte die Bundespolizei innerhalb weniger Stunden drei nicht alltägliche Diebstähle in Dresden auf.

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Symbolbild.

Quelle: Fotograf privat

Dresden. Am Sonntagnachmittag klärte die Bundespolizei innerhalb weniger Stunden drei nicht alltägliche Diebstähle in Dresden auf. Im ersten Fall entdeckten die Beamten gegen 16.25 Uhr einen Koffer mit angebundenen Taschen, der offenbar herrenlos vor einem Geschäft stand. Die Beamten wollten die Gepäckstücke ans Fundbüro der Bahn übergeben, warfen aber zuvor noch einen Blick hinein. Sie entdeckten unter anderen neuwertige Kleidungsstücke und mehrere Fahrradteile. Die Bekleidungsgegenstände wiesen zum Teil noch eine originale Etikettierung auf, andere Gegenstände hingen noch auf Kleiderbügeln.

Kurze Zeit später meldete sich der angebliche Eigentümer der Gepäckstücke. Nachweise über die aufgeführten Gegenstände konnte der 28-jährige Tscheche nicht vorlegen. Er gab wenig überzeugend an, dass er die Sachen im Müll gefunden habe. Eine Überprüfung bei der tschechischen Polizei über die Arbeitsstelle des Gemeinsamen Zentrums in Petrovice ergab, dass der junge Mann auch in der Tschechischen Republik kein Unbekannter ist. Neben Betrugs- und Eigentumsdelikten stechen insbesondere Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Fahrzeuge hervor. Die weiteren Ermittlungen hat die Polizeidirektion Dresden übernommen.

Der zweite Fall ereignete sich gegen etwa 50 Minuten später. Ein Ladendetektiv stellt in der Drogeriefiliale im Bahnhof Dresden-Neustadt einen 25-Jährigen nach dem Diebstahl von zwei Flakons Parfüm im Wert von 65 Euro und übergab ihn der Bundespolizei. Bei der Überprüfung des georgischen Staatsangehörigen stellten die Bundespolizisten fest, dass dieser ein griffbereites Taschenmesser mit sich führte. Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen wurde eingeleitet.

Ein Landsmann ergriff beim Anblick des Sicherheitsdienstes einer Drogeriefiliale im Hauptbahnhof gegen 18.40 Uhr sofort die Flucht und lief direkt in die Arme der Bundespolizei. Der ihm folgende Ladendetektiv äußerte gegenüber den Beamten, dass er den 37-Jährigen schon bei mehreren Diebstählen in anderen Geschäften in Dresden ertappt hatte. Die Durchsuchung des georgischen Staatsangehörigen brachte dann auch das Diebesgut in Form von Babynahrung im Wert von knapp 60 Euro zu Tage. Gegen den 37-Jährigen besteht zudem ein deutschlandweites Hausverbot der Drogeriekette. Gegen den Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Von uh

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