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Briefe mit verdächtigem Pulver im Justizministerium und Amtsgericht

Einsätze in Dresden Briefe mit verdächtigem Pulver im Justizministerium und Amtsgericht

Nach einem ersten Fund im Justizministerium ist am Donnerstag ein zweiter Brief mit weißen Pulver im Dresdner Amtsgericht entdeckt worden. Einer erster Test des Kuverts aus dem Ministerium deutet darauf hin, dass es sich nur um Traubenzucker handelt.

Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge vor dem Justizministerium.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. In der Poststelle des Staatsministeriums für Justiz und im Dresdner Amtsgericht wurden am Donnerstag Briefe mit weißem Pulver gefunden. Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz und sicherten die Substanz. Nach Angaben der Polizei habe ein erster Schnelltest der Feuerwehr am Ministerium ergeben, dass es sich wahrscheinlich nur um Trauben- beziehungsweise Puderzucker handle. Mit einem abschließenden Testergebnis sei allerdings erst in den kommenden Tagen zu rechnen, so Polizeisprecher Marko Laske.

Der Sprecher des Ministeriums Jörg Herold bestätigte am Vormittag den Fund gegenüber den DNN: „ Am Morgen rieselte beim Öffnen eines Briefes mithilfe eines automatischen Brieföffners weißes Pulver aus dem Umschlag. Der Vorfall gibt zunächst keinen Grund zur Besorgnis. Derartige Vorfälle kommen in Einrichtungen der Justiz häufig vor. Meist handelt es sich bei den Substanzen nur um Backpulver oder Mehl“, sagte Herold. Die Arbeit im Staatsministerium sei Aufgrund des Vorfalles nicht unterbrochen worden, so der Sprecher. Lediglich die Poststelle sei zeitweise außer Betrieb gewesen.

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In den Poststellen des Staatsministeriums für Justiz und im Amtsgericht wurde am Donnerstag Briefe mit weißem Pulver gefunden. Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz und sichern die Substanz.

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Gegen 14.30 Uhr ereignete sich in der Poststelle des Amtsgerichtes ein scheinbar identischer Fall. Auch hier war ein Briefumschlag mit weißem Pulver gefüllt. Feuerwehr und Polizei rückten aus, um die Substanzen zu testen und sicherzustellen. Laut einer Sprecherin wurde auch am Amtsgericht die Arbeit fortgesetzt. „Es muss nicht unbedingt ein Zusammenhang zwischen den Funden bestehen, aber er scheint in diesem Fall auf der Hand zu liegen“, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstagnachmittag mit.

Auch in Justizgebäuden anderer Bundesländer sowie im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe waren am Mittwoch Sendungen aufgetaucht, die sich später aber als harmlos erwiesen. Es war Puderzucker. In Thüringen ist nach Funden in Gera und Erfurt unterdessen noch unklar, um welche Substanzen es sich handelt.

Von hh/ dpa

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