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Brandanschlag auf Linke-Parteibüro in Dresden

Zeugen gesucht Brandanschlag auf Linke-Parteibüro in Dresden

Unbekannte haben am Wochenende ein Parteibüro der Linken in Dresden-Löbtau angegriffen. Weil die Ermittler von einer politischen Motivation ausgehen, hat das Operative Abwehrzentrum in Leipzig die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Der Löbtauer Linke-Chef Uwe Baumgarten an der von unbekannten beschädigten Tür.

Quelle: Tino Plunert

Dresden. Unbekannte haben am Wochenende ein Parteibüro der Linken in Dresden-Löbtau angegriffen. Weil die Ermittler von einer politischen Motivation ausgehen, hat das Operative Abwehrzentrum in Leipzig die weiteren Ermittlungen übernommen. Das OAZ führt derzeit bereits die Ermittlungen zu Angriffen auf ein Wahlkampfmobil des Grünen-Bundestagsabgeordneten Stephan Kühne in der Radeberger Vorstadt und auf das Privatauto von AfD-Direktkandidat Jens Maier in Striese, die beide ebenfalls am Wochenende geschehen sind.

Irgendwann in der Zeit von Sonnabend bis Montag müssen die Täter laut bisherigen Ermittlungsstand zunächst die Eingangstür des Linke-Wahlbüros an der Rudolf-Renner-Straße beschädigt und anschließend versucht haben, an der Türverkleidung Brand zu legen. Das gelang ihnen offenbar nicht. Es entstanden jedoch Verrußungen an der Tür. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann derzeit nicht beziffert werden.

Das OAZ bittet Zeugen um Hinweise zu Personen, die sich am Parteibüro oder in dessen Nähe aufgehalten haben und die in Zusammenhang mit der Tat gebracht werden können. Außerdem interessieren sich die Ermittler für die unbekannten Täter, die im Verlauf des Freitags ein vor dem Parteibüro befestigtes Transparent beschädigt oder entfernt haben. Schließlich halten die Kriminalisten Hinweise zu den Tätern für hilfreich, die von Freitag zu Sonnabend Plakate am Zaun vor dem Parteibüro befestigt haben. Die Ermittler wissen zwar nicht, ob beide Plakataktionen mit dem Brandanschlag in Verbindung stehen, können es aber auch nicht ausschließen. Es gehe darum, Ermittlungsansätze zu gewinnen, heißt es auf Anfrage.

Das ist offenbar für die OAZ-Beamten ein hartes Brot. Auch zu den beiden Angriffen auf Politikerautos vom Wochenende gibt es bisher trotz aller Bemühungen um Zeugenaussagen und Spuren keine neuen Erkenntnisse. Auch dazu sind Hinweise unter der Rufnummer 0351/ 483 22 33 oder unter der E-Mail-Adresse presse.oaz.pl-l@polizei.sachsen.de willkommen.

Von uh

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