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AG Dresden verhängt Strafbefehl gegen Anmelder von Nazi-Demo

13. Februar AG Dresden verhängt Strafbefehl gegen Anmelder von Nazi-Demo

Eine der rechtsextremen Demonstrationen am 11. Februar 2017 hat ein juristisches Nachspiel für den Anmelder. Das Amtsgericht Dresden hat gegen Gerhard Ittner wegen Volksverhetzung in drei Fällen einen Strafbefehl über 5400 Euro verhängt.

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Die Ittner-Demo am 11. Februar 2017

Quelle: Dietrich Flechtner (Archiv)

Dresden. Eine der rechtsextremen Demonstrationen am 11. Februar 2017 hat ein juristisches Nachspiel für den Anmelder. Das Amtsgericht Dresden hat gegen Gerhard Ittner wegen Volksverhetzung in drei Fällen einen Strafbefehl über 5400 Euro verhängt. Ittner, der den Strafbefehl selbst veröffentlichte, hatte bei seiner Demo im Vorfeld des 13. Februar 2017 den Holocaust geleugnet sowie Adolf Hitler und das Dritte Reich glorifiziert. Der überzeugte Neonazi will den Strafbefehl allerdings nicht akzeptieren. Mit seinem mehrseitigen öffentlichen „Einspruch“ könnte sich der Franke aber erneut strafbar gemacht haben. Denn auch darin macht er keinen Hehl daraus, dass er Adolf Hitler „verehrt“ und den Holocaust leugnet.

Erstmals war Holocaust-Leugner Gerhard Ittner rund um den 13. Februar tatsächlich in Dresden. Seine geplante Route wurde allerdings blockiert: Die Demo in Bildern:

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Ittner war am 11. Februar mit bis zu 200 Menschen durch Dresden gezogen. nter denen befanden sich rund ein Drittel Rentner, ein Drittel junger Neonazis und ein Drittel bekannte Pegida-Gesichter. Die geplante lange Route durch die Neustadt bis hin in Richtung Johannstadt kam jedoch nicht zustande. Nachdem rund 100 Menschen die Marienbrücke besetzt hatten, kürzte Ittner massiv ab und lief von der Ostraallee lediglich zum Kopf der Brücke, verließ die dann wieder zum Kongresszentrum und lief über die Devrientstraße zurück zum Startpunkt.

DNN

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