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Polizeiticker Polizeikugeln verwundeten Robert K.
Dresden Polizeiticker Polizeikugeln verwundeten Robert K.
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17:06 17.05.2018
In diesem Haus war Robert K. am Montagabend tot aufgefunden worden. Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden/Königsbrück/Görlitz

Im rätselhaften Fall um den Dresdner Robert K. gibt es neue Details. Bei der nervenaufreibenden Belagerung in Königsbrück war der 33-Jährige, der sich später mit einem Revolver in den Kopf geschossen hatte, auch von Polizeikugeln getroffen worden. Die Verwundungen am Bein waren bei der Obduktion des Toten festgestellt worden. Das bestätigte Till Neumann, Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft in Görlitz. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Nach DNN-Informationen handelt es sich um zwei Treffer durch Polizeigeschosse.

„Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion konnten bei dem Verstorbenen Verletzungen festgestellt werden, die einen Schusswechsel mit der Polizei bestätigten“, sagte Till Neumann. Die Verletzungen seien aber nicht Ursache für den Tod des jungen Mannes. Die Obduktion hatte zweifelsfrei ergeben, dass Robert K. tatsächlich mit einem Kopfschuss sein Leben beendet hatte.

Robert K. hatte am Sonnabend offenbar aus Rache zunächst seine Nachbarin, eine 75-jährige Frau, erstochen. Anschließend war er geflüchtet. Die Polizei entdeckte ihn schließlich in einem verfallenen Gebäude auf dem Gelände des früheren Truppenübungsplatzes in Königsbrück, wo er sich verschanzt hatte. In der Nähe der Kleinstadt befindet sich auch das Elternhaus des 33-Jährigen.

Bei einem Zugriffsversuch eröffnete Robert K. dann das Feuer, verletzte einen Beamten und einen Diensthund der GSG9. Der Beamte ist inzwischen außer Lebensgefahr, der Zustand des Hundes war zuletzt als noch immer angespannt beschrieben worden. Am Montagabend hatten die Einsatzkräfte Robert K. in dem Gebäude schließlich tot aufgefunden.

Unterdessen hat die Polizei auch die Untersuchung und die Spurensicherung auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes abgeschlossen. Die Beamten hatten das Gebäude, das Umfeld, aber auch das Fahrzeug von Robert K. noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Zu weiteren Details wollte sich die Staatsanwaltschaft zunächst nicht äußern.

Von seko

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