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Polizeiticker Dresden Polizei geht Schleuser in Dresden ins Netz

Schlag gegen Menschenschmuggler Polizei geht Schleuser in Dresden ins Netz

Personen flüchten aus einem Lkw am Straßenrand. Das ruft die Polizei auf den Plan. Die ertappt auf frischer Tat einen mutmaßlichen Menschenschleuser, der keine Skrupel kennt.


Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Der Polizei ist im Dresdner Westen ein türkischer Schleuser ins Netz gegangen. Nach Angaben der Bundespolizei vom Mittwoch bemerkte eine Streife der Landespolizei in der Nacht zu Dienstag, wie von einem Lkw im an der A 4 gelegenen Ortsteil Merbitz mehrere Personen in das angrenzende Feld flüchteten. Die Beamten entdeckten schließlich acht Iraker und einen Syrer. Die fünf Männer im Alter von 14 bis 43 Jahren stellten Asylanträge und wurden in eine Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung gebracht.

Der 49-jährige Fahrer des Lkw wurde dagegen festgenommen. Er sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt Dresden in Untersuchungshaft. Bundespolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen ihn wegen Einschleusen von Ausländern unter einer unmenschlichen und das Leben gefährdenden Behandlung. Denn nach ersten Untersuchungen waren im vorderen Bereich des Sattelaufliegers auf einer Fläche von etwa vier Quadratmetern insgesamt 14 Personen eingepfercht. Sie sollen von Rumänien nach Dresden ohne Halt, Versorgung und Pausen geschleust worden sein. Wo die fünf übrigen Personen verblieben sind, ist unklar.

Von Stefan Schramm

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