Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / -1 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Polizei ermittelt gegen Dresdner Pegida-Blockierer

Unerlaubter Protest Polizei ermittelt gegen Dresdner Pegida-Blockierer

Wegen der Blockade einer Demonstration des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. 30 Männern und Frauen werde ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen, teilte ein Sprecher am Dienstag mit.

Wegen der Blockade einer Demonstration des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.
 

Quelle: imago stock&people

Dresden. Wegen der Blockade einer Demonstration des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. 30 Männern und Frauen werde ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. Die Beschuldigten hätten sich am Montagabend in der Altstadt vor den Zug der 1800 bis 2000 Pegida-Anhänger auf die Waisenhausstraße gesetzt, so dass die Pegida-Demo über das Gleisbett der Straßenbahn umgeleitet musste. Auch Straßenbahn- und Autoverkehr wurden laut Polizei behindert.

Die Entscheidung, Ermittlungen einzuleiten, habe der Einsatzleiter getroffen, erklärte Polizeisprecher Marko Laske gegenüber DNN.de. Bisher hatten die Beamten bei nicht erfolgreichen Blockaden oft auf Ermittlungen verzichtet. Auch am 11. Februar blieben diejenigen, die sich gegen den Neonazi-Aufmarsch in der Südvorstadt auf die Straße gesetzt hatten, ohne Sanktion. Ein Polizeisprecher hatte damals erklärt, dass es sich nicht um eine verhindernde Blockade gehandelt habe, entsprechend seien keine Ermittlungen nötig gewesen.

Dieses Mal hatte die Einsatzleitung aber offensichtlich anders entschieden - auch wenn Pegida die Blockade problemlos passieren konnte. Ob in solchen Fällen ermittelt werde oder nicht sei immer eine Einzelfallentscheidung, so Laske.

Gestank bei Pegida gibt Rätsel auf – Polizei ermittelt

Von dpa/sl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Demo-Montag
Jürgen Kasek vertritt den Geschädigten als Anwalt.

Ein am Montag von einem mutmaßlichen Pegida-Anhänger von der Straße geräumter Gegendemonstrant will Strafanzeige erstatten. Das teilte Rechtsanwalt Jürgen Kasek am Donnerstag mit. Der sächsische Grünen-Chef vertritt den Geschädigten, der sich dem Aufzug der islam- und fremdenfeindlichen Bewegung in den Weg gesetzt hatte.

mehr
Mehr aus Polizeiticker
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr