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Polizeiticker Polizei Dresden veröffentlicht Einsatzstatistik 2011 – 19. Februar, Kirchentag und Staatsbesuch
Dresden Polizeiticker Polizei Dresden veröffentlicht Einsatzstatistik 2011 – 19. Februar, Kirchentag und Staatsbesuch
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22:45 09.09.2015

„Insbesondere der 19. Februar 2011 hat das ganze Jahr nachgewirkt. Der Evangelische Kirchentag und die Fifa Frauenweltmeisterschaft stellten uns vor ganz andere Herausforderungen", so Kretzschmar. Der Spagat, ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten und trotzdem in den Augen der Öffentlichkeit im Hintergrund zu bleiben, sei jedoch gelungen.

Am 13. Februar waren etwa 4.600 Beamte, am 19. Februar rund 4.500 Beamte im Einsatz. Diese beiden Tage waren die kräfteintensivsten des Jahres 2011, teilte Kretzschmar mit. Im Rahmen des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags, der vom 1. bis 5. Juni in Dresden stattfand, waren etwa 2.400 Polizisten unterwegs. Auch die im Sommer im Glücksgas-Stadion stattfindenden Spiele der Fifa Frauenfußball-Weltmeisterschaft wurden von Dresdner Beamten abgesichert. Zwei Spiele mit Beteiligung amerikanischer Mannschaften erhielten dabei die höchste Sicherheitsstufe.

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt waren 2011 die 22 Heimspiele der SG Dynamo Dresden. Die bundesweite Liveübertragung der Spiele sei eine besondere Herausforderung für die Dresdner Polizei gewesen, heißt es. Im Schnitt seien pro Spiel etwa 470 Beamte im Einsatz gewesen. Herausragend dabei die Spiele gegen Eintracht Frankfurt mit 1.100 aktiven Beamten, gegen Energie Cottbus (1.000 Beamte), den FC Hansa Rostock (970 Beamte) sowie gegen Erzgebirge Aue (800 Beamte). Aber auch 30 Spiele der Oberliga und des Landespokals wurden von den Beamten polizeilich begleitet.

Dabei erlebten die Polizisten die Dynamo-Fans als durchaus ambivalent. „Wir können dem Verein eine positive Entwicklung in punkto Sicherheit bei Heimspielen bescheinigen. Leider gibt es neben dem freundlichen Heimgesicht der Fans dieses andere - hässliche - bei einigen Auswärtsspielen" so der Polizeidirektor.

67 Versammlungen unter freiem Himmel und zahlreiche weitere Kultur- und Sportveranstaltungen mussten 2011 von Polizeikräften begleitet werden. Darunter fallen zum Beispiel der Semperopernball, das Dixilandfestival, das Pieschener Hafenfest, die Bunte Republik Neustadt, das Elbhangfest, das Dresdner Stadtfest, der Striezelmarkt, das Dresdner Nachtskaten, Eishockeyspiele sowie Lauf- und Radfahrveranstaltungen. 16 Staatsbesucher waren 2011 in Dresden zu Gast. Besonders eingeprägt hat sich bei den Beamten der Besuch von Königin Beatrix der Niederlande und dem Thronfolgerpaar im April.

Laut der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2011 ist die Kriminalität in Dresden im Jahr 2011 um 12,4 Prozent angestiegen. Das schlug sich auch im Einsatzgeschehen nieder. „Neben den größeren Einsätzen hat uns das sogenannte Tagesgeschäft stärker beansprucht als in den Vorjahren. Die über 3.000 Einsätze mehr sprechen für sich. Auch das ist eine Folge der gestiegenen Eigentumskriminalität, denn ein Einbruch wird im Regelfall am Tatort aufgenommen", erklärt Kretzschmar.

Im vergangenen Jahr gingen 93.683 Notrufe im Lagezentrum der Dresdner Polizei ein (2010: 92.964). Aufgrund dieser Anrufe ergaben sich 85.931 Einsätze für die Dresdner Polizei, was einem Tagesdurchschnitt von 235 entspricht (2010: 82.671 Einsätze, Tagesdurchschnitt: 226). Damit setzt sich bereits seit mehreren Jahren ein stetiger, leichter Anstieg fort. Besonders arbeitsintensiv erwies sich erneut der Neujahrstag. Am 1. Januar 2011 waren Dresdner Beamte bei 355 Sachverhalten vor Ort. Dieser Wert wurde laut Polizei nur am 19. Februar übertroffen. Hier wurden 382 Ereignisse registriert.

Reichlich ein Viertel der täglichen Einsätze hingen 2011 mit Verkehrsunfällen zusammen. Im Schnitt wurden pro Tag 44 Unfälle registriert. Herausragend dabei war der 3. Februar, an dem es durch plötzliches Blitzeis zwischen 8 und 11 Uhr zu 147 Verkehrsunfällen kam.

Franziska Schmieder

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