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Polizeiticker Nizzasperren kehren zur Innenministerkonferenz nach Dresden zurück
Dresden Polizeiticker Nizzasperren kehren zur Innenministerkonferenz nach Dresden zurück
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11:41 13.06.2017
Am Landtag und am Kongresszentrum haben Arbeiter die sogenannten Nizzasperren aufgestellt.  Quelle: Tino Plunert
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Dresden

 Am Montag sind sie wieder nach Dresden zurückgekehrt: Sogenannte Nizzasperren sind zur Innenministerkonferenz wieder in der Altstadt zu sehen. Am Landtag und Kongressgebäude stehen die 2,4 Tonnen schweren Betonquader, um insbesondere mit Lastern ausgeübte Anschläge zu verhindern. Ihre genaue Zahl ist unbekannt. „Es sind nicht so viele, wie zum Striezelmarkt, weil wir nur die Zufahrtswege blockiert haben“, sagt Polizeisprecher Marko Laske auf DNN-Anfrage. Die Betonblöcke seien nur ein Teil des Einsatzkonzepts der Dresdner Polizei, die das bis Mittwoch laufende Treffen der Innenminister Deutschlands absichern muss.

Frühjahrskonferenz der Innenminister in Dresden

Die Sperren sind umstritten, seit ein vom Mitteldeutschen Rundfunk in Auftrag gegebener und von der Dekra überwachter Test der Antiterror-Betonsperren Anfang April eher bescheidene Ergebnisse gebracht hat. Ein mit zehn Tonnen beladener Brummi konnte dabei sowohl eine im 90 Grad-Winkel als auch eine schräg auf die Straße gelegte Sperre bei 50 Stundenkilometer durchbrechen. „Das stimmt, aber das tat er nicht ungebremst“, sagt Polizeisprecher Laske. Außerdem habe das Fahrzeug starke Schäden unter anderem an der Achse davongetragen. Daher gehe die Polizei von einer – wenn auch nicht absoluten – Wirkung der Betonblöcke aus. „Solange wir auf nichts besseres zurückgreifen können, werden wir sie nutzen“, sagt Laske.

Von uh

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