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Polizeiticker Neuer Drogenhotspot – Polizei kontrolliert verstärkt am Rosengarten
Dresden Polizeiticker Neuer Drogenhotspot – Polizei kontrolliert verstärkt am Rosengarten
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13:05 06.06.2018
So möchte man den Rosengarten sehen. Allerdings blüht dort nun der Drogenhandel. Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Dresden hat einen neuen Drogenhotspot. Ausgerechnet am beschaulichen Rosengarten treiben nun Drogenhändler ihr Unwesen. „Wir beobachten seit Mitte Mai, dass sich das Geschehen vom Wiener Platz und dem Scheunevorplatz teilweise dorthin verlagert hat“, sagt Polizeisprecher Marko Laske auf DNN-Anfrage. Problematisch ist der Drogenumschlag an den Elbwiesen nicht nur wegen des nach dem Rosengarten benannten Lokals, sondern auch weil sich am nahen Grillplatz und der Priesnitz-Mündung oft Kinder aufhalten. Entsprechend finden dort nun auch Kontrollen statt. So auch am Dienstagvormittag, als Einsatzkräfte die Elbwiesen mit Drogenspürhunden durchkämmten.

Sie entdeckten einen 17-Jährigen mit einer geringen Menge Drogen. Am 30. Mai ging ihnen bereits an gleicher Stelle ein mutmaßlicher Drogenhändler ins Netz. Der 19-Jährige hatte mehrere Cliptütchen mit etwa zehn Gramm Marihuana dabei, in seiner Wohnung fanden sich später weitere rund 100 Gramm Marihuana und mehrere Hundert Euro Bargeld an. Er sitzt inzwischen in Haft.

Die Polizei spricht von einer Verdrängung, die bei Einsätzen gegen den Drogenhandel durchaus normal sei. Angesichts straffer Verfolgung suchen sich Drogenhändler und ihre Kunden neue Orte, an denen sie sich ungestört fühlen können. Werden sie auch dort kontrolliert, ist der Spuk meistens schnell aus. In der Altstadt kennt man den Platz am Rundkino und die Trompeterstraße als Ausweichorte zum Wiener Platz, weshalb die Polizei inzwischen die gesamte Prager Straße und ihr Umfeld im Blick behält. Wie sich die Sache am Rosengarten entwickelt, werden die nächsten Wochen zeigen.

Von uh

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