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Nach Massenschlägerei in Dresden: Syrer in Untersuchungshaft

Polizei Nach Massenschlägerei in Dresden: Syrer in Untersuchungshaft

Nach der Massenschlägerei in der Dresdner Friedrichstadt am späten Montagabend befindet sich seit Mittwoch ein Syrer in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet auf gefährliche Körperverletzung. Denn er ging nicht nur mit seinen Fäusten vor.


Quelle: dpa

Dresden. Nach der Massenschlägerei am späten Montagabend in der Friedrichstadt (DNN berichteten) hat am Mittwoch ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen einen Syrer erlassen. Der 27-Jährige sei nach gleichlautenden Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft dringend tatverdächtig, während der Auseinandersetzung am Koreanischen Platz am Montag gegen 23 Uhr einen 19-jährigen Landsmann mit einem Messer an der Schulter verletzt zu haben. Das Opfer der Attacke befinde sich noch zur Behandlung in einem Krankenhaus.

Beobachtungen von Anwohnern zufolge waren rund 30 Männer an der wüsten Prügelei auf dem Platz gegenüber der Markthalle an der Schäfer-/Ecke Weißeritzstraße beteiligt. Nach Zeugenhinweisen stellten Beamte noch in der selben Nacht den Tatverdächtigen als Teil einer zehnköpfigen Gruppe am Merianplatz in Gorbitz. und nahmen den Mann zunächst vorläufig fest. Nun sitzt er wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft.

Kripo und Dresdner Staatsanwaltschaft ermitteln weiter insbesondere zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, die offenbar im Zusammenhang mit einer Schlägerei am Alaunplatz steht, die sich rund 50 Stunden zuvor am Sonnabend ereignet hatte. Dabei geht es unter anderem um schweren Landfriedensbruch. Zeugenhinweise nehmen die Beamten telefonisch unter der Rufnummer 483 22 33 entgegen.

Von Stefan Schramm

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