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Mit 2,92 Promille in Dresden unterwegs – zu betrunken für den Haftantritt

Hauptbahnhof Dresden Mit 2,92 Promille in Dresden unterwegs – zu betrunken für den Haftantritt

Zu betrunken für seine Haftstrafe war ein 28-Jähriger, den Bundespolizisten am Montagnachmittag im Hauptbahnhof Dresden kontrollierten. Schwer betrunken wie er war, konnte der Mann keine Ausweise vorweisen. Ein Abgleich der Fingerabdrücke förderte Überraschendes zutage.

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 Symbolbild.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Zu betrunken für seine Haftstrafe war ein 28-Jähriger, den Bundespolizisten am Montagnachmittag im Hauptbahnhof Dresden kontrollierten. Schwer betrunken wie er war, konnte der Mann keine Ausweise vorweisen. Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke offenbarte, dass es sich um einen Inder handelte, der durch das Amtsgericht Görlitz wegen mehrfacher Schwarzfahrten per Haftbefehl gesucht wurde.

Die fällige Geldstrafe über 962,50 Euro, mit deren Zahlung der 28-jährige eine Haft hätte verhindern können, konnte er nicht zahlen. Ins Gefängnis kam er zunächst trotzdem nicht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,92 Promille – eine Haftaufnahme sei nicht möglich gewesen, teilte die Bundespolizei mit. Der 28-Jährige verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam und wurde am Dienstagmorgen – fast nüchtern – der Justizvollzugsanstalt übergeben.

Von uh

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