Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Polizeiticker Mercedes-Brand ist kein Fall für das Operative Abwehrzentrum
Dresden Polizeiticker Mercedes-Brand ist kein Fall für das Operative Abwehrzentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:50 12.06.2017
Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass der Autobrand vom Bischofsplatz zu der Serie gehört.  Quelle: Roland Halkasch
Anzeige
Dresden

 Auch nach Auslobung einer Belohnung von 5000 Euro haben die Ermittler des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) keine neuen Hinweise auf die Täter bekommen, die von Ende März bis Mitte Mai drei Autos in Dresden in Brand gesetzt haben. Die Ermittler gehen zudem nicht davon aus, dass der Autobrand vom Bischofsplatz, bei dem am Sonntag vier Autos zerstört worden sind, zu der linken Extremisten zugerechneten Brandanschlagsserie gehört. Es gebe keinerlei Hinweise auf eine politische Motivation, begründet Polizeisprecher Marko Laske. Entsprechend ermittelt die Dresdner Polizei und nicht das OAZ weiter nach den mutmaßlich zwei Tätern, die am frühen Sonntagmorgen in Richtung Conradstraße davonrannten, nachdem sie einen Mercedes E 320 CDI in Brand gesetzt hatten.

Zu den Überlegungen gehört wohl auch, dass ein Bekennerschreiben bisher fehlt. Nach dem ersten Brand hatte sich eine linke Gruppierung auf einem einschlägigen Internetportal zur Brandstiftung bekannt. Der am 28. März an der Niederwaldstraße in Flammen aufgegangene Mitsubishi gehörte dem Politologen Werner Patzelt, der in linksextremistischen Kreisen als „Pegida-Versteher“ verschrien ist. Auch nachdem am 30. April ein Maserati in Brand gesetzt und von dem Feuer an der Zittauer Straße in der Äußeren Neustadt auch ein dort geparkter Jaguar in Mitleidenschaft gezogen worden war, tauchte ein Bekennerschreiben auf. Dieses Mal wurde die Abwehr von Gentrifizierung, das heißt sozialer Veränderungen im Kneipenviertel, als Motiv angegeben. Auch wenn es für die dritte Tat vom 18. Mai kein Bekennerschreiben gibt, gehen die Ermittler für den Brand eines am Julie-Salinger-Weg geparkten Audi A2 für eine ähnliche Motivlage aus.

Von uh

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwei mutmaßliche Drogendealer sind der Dresdner Polizei am frühen Sonntagmorgen ins Netz gegangen. Der Sicherheitsdienst einer Diskothek an der Herrmann-Mende-Straße hatte die beiden 24 und 40 Jahre alten Männer gegen 5.45 Uhr auf der Damentoilette entdeckt, bei ihnen Drogen gefunden und deshalb die Polizei verständigt, teilt diese am Montag mit.

12.06.2017

17 mit Cannabis gefüllte Cliptütchen hatte ein 30-Jähriger in seiner Unterhose versteckt, als ihn die Polizei am Sonnabendnachmittag am Dresdner Hauptbahnhof kontrollierte. Da der Mann in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Drogendelikten und Rauschgifthandel aufgefallen war, gingen die Beamten bei der Durchsuchung ziemlich gründlich zu Werke.

12.06.2017

Vor den Augen ihres sechsjährigen Sohnes ist eine dreiste Diebin im Dresdner Hauptbahnhof erwischt worden. Die 30-Jährige hatte sich Sonnabendmittag im Reisezentrum einfach das Portemonnaie geschnappt, das ein wartender 23-jähriger Student auf den Sitz neben sich gelegt hatte.

12.06.2017
Anzeige