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Polizeiticker LKA- Razzia bei mutmaßlichen „Hells Angels“ auch in Dresden
Dresden Polizeiticker LKA- Razzia bei mutmaßlichen „Hells Angels“ auch in Dresden
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17:30 15.05.2018
Symbolbild Quelle: dpa
Dresden

Am 15. Mai durchsuchten Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen bundesweit 23 Objekte, darunter auch zwei in Dresden. Grund ist der Verdacht auf Verbrechen des banden- und gewerbsmäßigen Betruges im Zusammenhang mit Pokerspielen. Verdächtigt werden derzeit 15 Personen. Wie das LKA mitteilt, handelt es sich bei mehreren Tatverdächtigen um Mitglieder der Hells Angels. Unter anderem warteten sechs Haftbefehle auf ihre Vollstreckung.

Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, seit mindestens April 2014 regelmäßig Pokerrunden mit vorrangig reichen und prominenten Teilnehmern zu organisieren. Dabei soll manipuliertes Equipment verwendet und den Mitspielers so mutwillig finanzieller Schaden zugefügt worden sein. Mit der Masche sollen die Hells Angels-Mitglieder und anderen Tatverdächtigen insgesamt mehr als 660 000 Euro verdient haben. Die bisher bekannten Pokerrunden fanden unter anderem auch in Dresden statt.

Am Nachmittag des 15. Mai konnte das LKA dann ein erstes Zwischenergebnis des Einsatzes verkünden. In den Durchsuchungsobjekten konnten unter anderem eine Schusswaffe, Betäubungsmittel sowie manipuliertes Poker-Equipment, Datenträger und jede Menge Geld sichergestellt werden. Auch die sechs ausstehenden Haftbefehle konnten vollstreckt werden, vier Verdächtige befinden sich nun in Untersuchungshaft. Mehr Informationen zu den Tätern und wo diese gefasst wurden, will das LKA auf Nachfrage vorerst nicht bekanntgeben. Bundesweit waren rund 300 Beamte im Einsatz.

Von kbj/lml

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