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Polizeiticker Kein Hinweis für fremdenfeindliches Motiv bei Brandstiftung in Dresden-Gorbitz
Dresden Polizeiticker Kein Hinweis für fremdenfeindliches Motiv bei Brandstiftung in Dresden-Gorbitz
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17:15 09.09.2015

"Wir haben nicht einen Hinweis auf eine rassistische Tat", erklärte Polizeisprecherin Jana Ulbricht auf Anfrage der Dresdner Neuesten Nachrichten. Die Kriminalpolizei ermittle wegen schwerer Brandstiftung in alle Richtungen.

Mitte Dezember hatten Brandstifter in drei Treppenaufgängen eines Plattenbaus am Sanddornweg Kinderwagen und Zeitungsstapel angezündet (DNN berichteten). In einigen Wohnungen der betroffenen Aufgänge sind Asylbewerber untergebracht. Vom Feuer geschädigt wurden laut Ulbricht allerdings nur Dresdner mit deutscher Staatsbürgerschaft. "Alle Personen, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden, sind keine Asylbewerber", teilte die Sprecherin mit. Laut Jana Ulbricht gebe es keine Bekennerschreiben und auch keine Schmierereien im Umfeld des Tatortes. Die Polizeisprecherin verwies darauf, dass es seit Anfang des Jahres mehrfach zu Brandstiftungen in Gorbitz gekommen war.

Eine "Initiative Dresdner Antira-Gruppen" hatte nach dem Brand in einer Pressemitteilung gemutmaßt, es habe sich um einen Brandanschlag mit potenziell rassistischem Hintergrund gehandelt. Möglicherweise sei damit eine neue Stufe der Eskalation rassistischer Angriffe auf Asylbewerber erreicht, orakelte die Initiative. Der sächsische Flüchtlingsrat erklärte, gegenwärtig könne nicht davon gesprochen werden, dass die Brandstiftungen Flüchtlingen gegolten haben. Das Bündnis "Dresden für alle", das im Internet zunächst von einem politisch motivierten Anschlag gesprochen hatte, korrigierte sich später und erklärte, man wolle "keine Stimmung schüren".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.12.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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