Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Google+
Polizeiticker Dresden KMN-Rapper darf seine Gang nicht mehr sehen

Auftritte untersagt KMN-Rapper darf seine Gang nicht mehr sehen

Das Ende der KMN-Gang? Die Dresdner Gangster-Rapper müssen seit längerem auf ihren Bandkollegen Granit „Azet“ M. verzichten. Das Gründungsmitglied sitzt derzeit eine zwei Jahre und acht Monate dauernde Haftstrafe ab und nutzte Langzeitausgänge für Konzertauftritte. Neuerdings gilt die Weisung, jeglichen Kontakt zu unterlassen.

Voriger Artikel
Zwei Dresdnerinnen lassen sich von Trickbetrügern nicht hinters Licht führen
Nächster Artikel
Radler in Dresden mit 2,2 Promille aus dem Verkehr gezogen

Granit „Azet“ M. sitzt derzeit eine zwei Jahre und acht Monate dauernde Haftstrafe wegen Drogenhandels und gefährlicher Körperverletzung in der JVA Dresden ab.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Das Ende der KMN-Gang? Die Dresdner Gangster-Rapper müssen seit längerem auf ihren Bandkollegen Granit „Azet“ M. verzichten. Das Gründungsmitglied sitzt derzeit eine zwei Jahre und acht Monate dauernde Haftstrafe wegen Drogenhandels und gefährlicher Körperverletzung in der JVA Dresden ab. Bisher nutzte er sogenannte Langzeitausgänge, um gemeinsam mit seiner „Gang“ auf der Bühne zu stehen – etwa am 6. Juli beim „Splash-Festival“ in Gräfenhainichen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Granit M. wird der Kontakt zu den KMN-Mitglieder untersagt.

Acht Mal durfte der 24-Jährige zwischen Juni und August seine Zelle verlassen, um – laut Genehmigung – den Kontakt zu seiner Familie aufrechterhalten zu können. Das geht aus einer Antwort des Sächsischen Justizministeriums auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Juliane Nagel hervor. Seit dem 25. Juli gelte laut Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) allerdings für Ausgänge die Weisung, dass „jeglicher persönlicher Kontakt zur ’KMN-Gang’ zu unterlassen ist, so dass Konzertauftritte in diesem Zusammenhang entfallen.“

Auch für die übrigen Bandmitglieder wird die Luft dünner. Die Polizei ermittelt weiter zu einer Auseinandersetzung, die sich Ende Juli am Hauptbahnhof ereignet hat. Die Dresdner Rapper hatten sich damals eine wilde Massenschlägerei mit Mitgliedern des Berliner Miri-Clans geliefert. Gerufene Einsatzkräfte stellten eine Schreckschusspistole, ein Messer und einen Baseballschläger sicher. Bei dem Streit soll es um Einfluss und Geld im Rapper-Geschäft gegangen sein.

Von DNN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Dresden
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr