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Polizeiticker KMN-Rapper darf seine Gang nicht mehr sehen
Dresden Polizeiticker KMN-Rapper darf seine Gang nicht mehr sehen
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08:20 07.09.2017
Granit „Azet“ M. sitzt derzeit eine zwei Jahre und acht Monate dauernde Haftstrafe wegen Drogenhandels und gefährlicher Körperverletzung in der JVA Dresden ab. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Das Ende der KMN-Gang? Die Dresdner Gangster-Rapper müssen seit längerem auf ihren Bandkollegen Granit „Azet“ M. verzichten. Das Gründungsmitglied sitzt derzeit eine zwei Jahre und acht Monate dauernde Haftstrafe wegen Drogenhandels und gefährlicher Körperverletzung in der JVA Dresden ab. Bisher nutzte er sogenannte Langzeitausgänge, um gemeinsam mit seiner „Gang“ auf der Bühne zu stehen – etwa am 6. Juli beim „Splash-Festival“ in Gräfenhainichen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Granit M. wird der Kontakt zu den KMN-Mitglieder untersagt.

Acht Mal durfte der 24-Jährige zwischen Juni und August seine Zelle verlassen, um – laut Genehmigung – den Kontakt zu seiner Familie aufrechterhalten zu können. Das geht aus einer Antwort des Sächsischen Justizministeriums auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Juliane Nagel hervor. Seit dem 25. Juli gelte laut Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) allerdings für Ausgänge die Weisung, dass „jeglicher persönlicher Kontakt zur ’KMN-Gang’ zu unterlassen ist, so dass Konzertauftritte in diesem Zusammenhang entfallen.“

Auch für die übrigen Bandmitglieder wird die Luft dünner. Die Polizei ermittelt weiter zu einer Auseinandersetzung, die sich Ende Juli am Hauptbahnhof ereignet hat. Die Dresdner Rapper hatten sich damals eine wilde Massenschlägerei mit Mitgliedern des Berliner Miri-Clans geliefert. Gerufene Einsatzkräfte stellten eine Schreckschusspistole, ein Messer und einen Baseballschläger sicher. Bei dem Streit soll es um Einfluss und Geld im Rapper-Geschäft gegangen sein.

Von DNN

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