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Injektionsnadeln in Dresdner Geschäften – Tatverdächtiger ermittelt

75-jähriger Mann festgenommen Injektionsnadeln in Dresdner Geschäften – Tatverdächtiger ermittelt

Im Fall der Injektionsnadeln, die in den vergangenen Wochen wiederholt in Geschäften einer Einkaufspassage an der Kesselsdorfer Straße aufgetaucht sind, hat die Dresdner Polizei einen Tatverdächtigen gefasst.

Im Falle der abgelegten Injektionsnadeln hat die Polizei einen Verdächtigen geschnappt.
 

Quelle: Symbolfoto

Dresden. Wochenlang tappten die Beamten im Dunkeln, nun scheint der Fall gelöst: Im Fall der Injektionsnadeln, die Ende November wiederholt in Geschäften einer Einkaufspassage an der Kesselsdorfer Straße aufgetaucht sind (DNN berichteten), hat die Dresdner Polizei nun einen Tatverdächtigen gefasst.
„Im Zuge der Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung geriet der 75-Jährige in den Fokus der Beamten“, sagt Polizeisprecher Norbert Schilling. Polizeibeamte hatten die Geschäfte observiert und griffen zu, nachdem sie beobachteten, wie der Verdächtige mehrere Injektionsnadeln an der Straße weggeworfen hatte. Am Mittwoch nahmen Polizisten den Mann aus Dresden-Löbtau vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 75-Jährige gestern einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Dieser erließ gegen den Mann einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Senior befindet sich nun in der JVA Dresden. Die Ermittlungen gegen den Verdächtigen dauern noch an. Über die Motive des mutmaßlichen Täters ist bislang nichts bekannt. Das werde dann im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens geklärt.
Aussagen der Dresdner Polizei zufolge habe der Mann in mindestens zwölf Fällen mehr als 20 Injektionsnadeln ohne Schutzhülle in verschiedenen Geschäften an der Kesselsdorfer Straße in Löbtau ausgelegt. Mitarbeiter hatten die Nadeln in den Geschäftsregalen und sogar in Kleidungsstücken entdeckt. Sie waren so platziert, dass sich Kunden daran hätten verletzen konnten. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Nadeln wurden von der Polizei sicher gestellt und waren entgegen ersten Befürchtungen nicht erregerverseucht, Laboranten hatten in den Untersuchungen an den Nadeln weder Keime noch infektiöses Material gefunden. 

Von DNN

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