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Hochhaus am Pirnaischen Platz in Dresden brennt

Rauchsäule über der Stadt Hochhaus am Pirnaischen Platz in Dresden brennt

Feueralarm am Donnerstagnachmittag am Pirnaischen Platz. In einer Wohnung in der vierten Etage des nach wie vor unsanierten Hochhauses Grunaer Str. 5 – zu DDR-Zeiten bekannt durch den Schriftzug „Der Sozialismus siegt“ – war ein Feuer ausgebrochen. Die schwarze Rauchsäule konnte man weithin sehen.

In einer der mittleren Etagen eines 14-geschossigen Hochhauses am Pirnaischen Platz war am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen.
 

Quelle: Monika Löffler

Dresden. Feueralarm am Donnerstagnachmittag am Pirnaischen Platz. In einer Wohnung in der vierten Etage des nach wie vor unsanierten Hochhauses Grunaer Str. 5 – zu DDR-Zeiten bekannt durch den Schriftzug „Der Sozialismus siegt“ – war ein Feuer ausgebrochen. Die schwarze Rauchsäule konnte man weithin sehen. Viele Schaulustige verfolgten den Löscheinsatz auf der dem Pirnaischen Platz abgewandten Seite des Hauses von der anderen Straßenseite der Grunaer Straße aus.

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Hochhaus am Pirnaischen Platz in Dresden brennt

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Mit zu den ersten, die das Feuer bemerkten, gehörte eine Bewohnerin eines Hochhauses schräg gegenüber. Sie war auf dem Balkon, als sie aus einer Wohnung Flammen lodern sah und rief die Feuerwehr. Die Meldung vom Brand ging laut Polizei 16.30 Uhr ein. „Als wir eintrafen, schlugen die Flammen vom Balkon“, sagte Brandamtmann Thomas Csapo, vor Ort Einsatzleiter der Feuerwehr. Etwa 20 Bewohner mussten aus dem Haus geholt werden. Zuvor zerschnitten die Kameraden eine Schranke, die sich nicht öffnen ließ.

„Ich saß im Wohnzimmer, da wurde es plötzlich dunkel. Als ich den Rauch sah, bin ich gleich runtergelaufen“, sagte die 43-jährige Cathleen, die in der zwölften Etage wohnt. „Ich habe die Sirenen von Feuerwehr, Krankenwagen und Polizeiautos gehört und mir erst mal nur gedacht, die werden bestimmt irgendwelche Besoffenen aufladen. Heute ist doch Männertag. Aber dann war das ein Gepolter auf dem Gang! Ich hab’ noch gerufen: Ruhe draußen!’ und dann stand die Polizei vor der Tür und hat mich aufgefordert runterzugehen“, schilderte der 72-jährige Klaus Rosenkranz die Evakuierung. Ein gehbehinderter Mann aus der neunten Etage wurde von Polizei und Feuerwehr runtergetragen, sagte Hauptkommissar Andreas Dehne.

Die Feuerwehr startete ihren Löschangriff per Drehleiter von außen, ein anderer Trupp drang von innen zum Brandherd vor. Als die Kameraden auf der Drehleiter plötzlich zu löschen aufhörten und die Leiter nach unten gefahren wurde, es aber in der Wohnung weiter brannte, brandete unter einigen Zuschauern Empörung auf. „Wenn wir von innen vorrücken, darf nicht auch von außen Wasser drauf kommen, sonst entsteht viel Dampf und die Kameraden können sich verbrühen“, erklärte Einsatzleiter Csapo später den DNN.

Nachdem die Feuerwehr den Brand  gelöscht und den Brandort nach Glutnestern abgesucht hatte, wurden eventuell in Mitleidenschaft gezogene Wohnungen untersucht und die Flure entraucht und belüftet. Hausbewohner kamen nicht zu Schaden. Zwei Polizisten mussten sich einem Arzt vorstellen, weil sie Rauch eingeatmet hatten. Über den Bewohner der Brandwohnung konnte die Polizei am Donnerstagnachmittag noch keine Angaben machen. Die Arbeit der Brandursachenermittler startet am Freitag.

Von Catrin Steinbach

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