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Polizeiticker Hitlergruß, Nebeltopf und verbotene Kutte bei „Nope“-Demo in Dresden
Dresden Polizeiticker Hitlergruß, Nebeltopf und verbotene Kutte bei „Nope“-Demo in Dresden
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15:01 04.04.2017
Schon mehrfach hat die Polizei Träger solcher Kapuzenpullover aus dem Demonstrationsgeschehen entfernen müssen. Die Kleidung wird als verbotene Uniformierung bewertet.  Quelle: dnn
Dresden

Zwei mal ein Hitlergruß, ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und ein Nebeltopf – so lässt sich das Demonstrationsgeschehen am Montag in Dresden auch zusammenfassen, zumindest aus Sicht der Polizei. Alle Verstöße geschahen im Umfeld der „Nope“-Demonstration durch Altstadt und Neustadt, wobei sie sich außer dem gegen 20.45 Uhr gezündeten Nebeltopf nicht dem „Nope“-Demonstranten zuordnen lassen. Krawalle der linksautonomen Szene, wie sie sich in der vergangenen Woche ereignet hatten, blieben dieses Mal aus.

Daran hatte wohl auch die Polizei ihren Anteil, die mit massiven Kräften der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) die Demonstration beobachtete und filmte. Rund 200 Beamte seien im Einsatz gewesen, teilt die Polizei am Dienstag mit. Sie registrierten gegen 20.40 Uhr ein Stoppen des Demonstrationszugs mit rund 200 Teilnehmern auf der Wilsdruffer Straße auf Höhe der Seestraße. Ein 22-Jähriger hatte aus einer Straßenbahn der Linie 8 heraus einen Hitlergruß in Richtung „Nope“-Demo gezeigt. Polizisten nahmen seine Personalien auf und ermitteln nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

Nope und Pegida am 3. April 2017 in Dresden. wir waren mit der Kamera vor Ort.

Zehn Minuten später wiederholte ein 20-Jähriger auf der Augustusbrücke die Übung. Auch er zeigte, nach Augenzeugenberichten nur wenige Meter neben Polizisten stehend, den Hitlergruß in Richtung „Nope“. Der Dresdner wurde festgenommen und muss sich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen verantworten.

Bereit 19 Uhr war den Polizisten bei einer Zwischenkundgebung von „Nope“ ein Grüppchen aufgefallen, das sich mit „Anti-Antifa“-Symbolen bekleidet hatte. Mehrere Personen trugen entsprechende Anstecker, ein 38-Jähriger aber den Kapuzenpullover mit Aufschrift, den die Polizei schon mehrfach als Uniformierung und damit als Verstoß gegen das Versammlungsgesetz bewertet hat. Dieser Fall kommt zu den in diesem Zusammenhang bereits gesammelten Akten, die demnächst der Staatsanwaltschaft übergeben werden. Die müsse dann beurteilen, ob es sich wirklich, wie von den Polizeiermittlern eingeschätzt, um einen Verstoß handele, wie Polizeisprecher Thomas Geithner sagt.

Von uh

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