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Gesprengte Automaten und ein Toilettenhäuschen

Böller auf Abwegen Gesprengte Automaten und ein Toilettenhäuschen

Unbekannte nutzten die Silvesterknallerei zum Jahreswechsel, um sich Zugang zu Zigaretten und Bargeld zu verschaffen. Einer der Täter hatte dabei weniger Glück und alarmierte quasi selbst die Polizei.

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Symbolbild

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. In der Landeshauptstadt knallte das Silvesterfeuerwerk zum Jahreswechsel nicht nur zum Spaß. Mehrere Unbekannte nutzten die Böller, um Automaten und sogar ein Toilettenhaus zu sprengen.

An der Hebbelstraße sprengte am Neujahrsmorgen gegen 1.40 Uhr ein 29-Jähriger einen Fahrkartenautomaten mit nicht zugelassenen Böllern. Doch das Glück war nicht auf seiner Seite, denn Teile des Automaten trafen einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Die Beamten konnten den Täter noch am Ort schnappen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Am Fahrzeug entstand kein Schaden.

Am Morgen des Neujahrstages gegen 3 Uhr wurde außerdem ein Zigarettenautomat an der Lockwitzer Straße von Unbekannten gesprengt. Sie stahlen außerdem Bargeld und Tabakwaren. Ein weiterer Zigarettenautomat wurde mit Böllern gegen 17 Uhr an der Eisenstuckstraße beschädigt. Ein Jugendlicher, der noch mit drei weiteren unterwegs war, bediente sich an den herausfallenden Zigarettenschachteln.

Einen ganz besonderen Ort zum Zünden ihrer Pyrotechnik suchten sich Unbekannte in der Silvesternacht an der Straße Altleuben aus: ein Toilettenhäuschen. Die Wucht der Explosion drückte das Dach des Häuschens nach oben sowie die Seitenwände nach außen.

Der gesamte Sachschaden der Sprengungen beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 10 000 Euro.

Von DNN

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