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Polizeiticker „Friederike“ hinterlässt Spuren in Dresden
Dresden Polizeiticker „Friederike“ hinterlässt Spuren in Dresden
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14:26 19.01.2018
Aktuell sind die Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr im Stadtgebiet unterwegs und die Kameraden beseitigen die letzten Schäden.   Quelle: Roland Halkasch
Dresden

 Inzwischen pfeift, kracht und rumpelt es zwar nicht mehr, aber Sturmtief Friederike hat am gestrigen Abend und in der Nacht deutliche Spuren in der Landeshauptstadt hinterlassen. Rund 2 000 Notrufmeldungen gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr zwischen 16 und 23 Uhr ein, allein in Dresden rückten die Kameraden über 200 Mal aus, informiert Ralf Schröder vom Brand- und Katastrophenschutzamt. In der Leitstelle nahmen 35 Mitarbeiter die Notrufe entgegen, sonst sind es in der Regel 16. Im Einsatz befanden sich 300 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks. Umgestürzte Bäume mussten unter anderem von der Bautzner Straße, Höhe Nordstraße, und an der Stauffenbergallee beseitigt werden. Und auch direkt vor dem Gebäude der Feuerwache Übigau entwurzelte es eine Tanne, welche zur Weihnachtszeit stets festlich leuchtete. Derzeit sind Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr unterwegs, um die letzten Schäden im Stadtgebiet zu beseitigen.

Nun wird es Zeit für eine neue Tanne an der Feuerwache Übigau, die zur Weihnachtszeit wieder festlich beleuchtet werden kann. Quelle: Roland Halkasch

Nicht nur die Feuerwehr wurde ordentlich auf Trab gehalten, auch bei der Polizei stand das Telefon nicht still. 166 sturmbedingte Einsätze stellten die Beamten im Rückblick auf den gestrigen Tag und die Nacht fest. Als ein 30-jähriger Polizist gemeinsam mit einem Kollegen an der Julius-Vahlteich-Straße/Kesselsdorfer Straße gegen 19 Uhr eine Kreuzung absicherte, auf die ein Baum gestürzt war, entwurzelte es einen weiteren Baum und begrub das Polizeiauto, in dem beide Beamte zu dem Zeitpunkt saßen, unter sich. Der 30-Jährige kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus, sein 31-jähriger Kollege blieb unverletzt.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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