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Feuerwehr-Großeinsatz nimmt überraschendes Ende

Unerklärlicher Gestank in einem Plattenbau in der Dresdner Johannstadt Feuerwehr-Großeinsatz nimmt überraschendes Ende

Ein durchdringender und zunächst unerklärlicher Gestank nach Lösungsmitteln in einem Plattenbau an der Florian-Geyer-Straße in der Dresdner Johannstadt führte am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Doch der nahm ein überraschendes Ende.

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Unter Atemschutz gingen Kameraden ins Haus, um nach der Quelle des Gestankes zu suchen.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Ein Einsatz der Feuerwehr am Donnerstagabend hat ein überraschendes Ende gefunden. Die Kameraden waren gegen 19.20 Uhr zur Florian-Geyer-Straße gerufen worden. Den unsanierten Plattenbau kennt die Feuerwehr gut, denn dort hatte es in der Vergangenheit des öfteren Kellerbrände gegeben. Diesmal jedoch ging es um einen intensiven Acetongeruch. Bewohner der 5. Etage hatten ihn bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Diese rückte zunächst mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und dem Umweltmessdienst an. Unter Atemschutz gingen die Kameraden ins Haus. Tatsächlich schlug das Messgerät in der 5. Etage Alarm, zeigte an, dass da ein Stoff in der Luft ist, der nicht hingehört. In der 4. und 3. Etage ebenfalls.

Unterstützung wurde angefordert, mit der Evakuierung der Bewohner des Hauses begonnen. Ein Löschzug und ein Umweltschutzzug trafen ein. Die Feuerwehr baute vorm Haus einen Container auf, in dem Menschen dekontaminiert werden können.

In der Zwischenzeit suchten die Kameraden im Haus nach der Ursache des durchdringenden Gestankes. „In der 3. Etage war die Konzentration am höchsten, so Ralf Schröder, Sprecher der Feuerwehr. Nach Rücksprache mit der Polizei wurden die Wohnungen näher unter die Lupe genommen. Schließlich fand man die Quelle des unerklärlichen Gestankes: Ein Paar hatte im Schlafzimmer per Sprühdose zwei Betten frisch lackiert und gar nicht daran gedacht zu lüften. So zogen die Dämpfe durchs Haus.

„Wir konnten Entwarnung geben“, sagt Schröder. Die Evakuierung wurde abgebrochen, das Haus gründlich gelüftet, alle konnten in ihre Wohnungen zurück. Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte der Dresdner Feuerwehr sowie Beamte der Polizei.

Von Catrin Steinbach

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