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Polizeiticker Dresdner wird in Netz Opfer von Love Scammern
Dresden Polizeiticker Dresdner wird in Netz Opfer von Love Scammern
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14:36 12.09.2018
Die Betrügerin - oder eine ganze Bande, keiner weiß es – schrieb den Dresdner über Facebook an. Quelle: dpa
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Dresden

Ein 53-jähriger Dresdner ist von einer angeblichen Ärztin, die er im Netz kennengelernt hatte, um etwa 20.000 Euro betrogen worden. Der Mann wurde Opfer der „Love Scamming“-Masche, urteilt die Polizei. Er war einer Person auf den Leim gegangen, die ihn im Mai auf Facebook anschrieb. Diese Person gab sich als Ärztin aus Minneapolis aus. Ob es sich tatsächlich um eine Frau oder gar eine ganze Bande handelte, ist unklar.

Jedenfalls baute sie ein vertrautes Verhältnis zu ihrem späteren Opfer auf, schrieb über Alltäglichkeiten und erzählte auch, sie sei in Afghanistan stationiert. Bereits Mitte Mai schilderte sie einen Angriff auf ihr Ärzteteam, es habe Verletzte und einen Toten gegeben. Das Team habe daraufhin vom Gouverneur von Ost-Kabul acht Millionen Dollar Entschädigung erhalten.

Nun kam der Dresdner ins Spiel: Er sollte den Zwei-Millionen-Anteil der Ärztin in Dresden aufbewahren, weil es in Afghanistan nicht sicher sei. Als Belohnung winkten dem 53-Jährigen zehn Prozent der Summe. Er willigte ein. Nun schob die vermeintliche Ärztin Probleme mit der Transportfirma vor, die das Geld nach Dresden bringen sollte. Der Betrogene schickte ihr zunächst 12.000 Euro und später noch einmal 8.000 Euro. Dafür nahm er sogar einen Kredit auf.

Als die vermeintliche Ärztin erneut 14.000 Euro einforderte, wurde der Mann doch stutzig und wandte sich an die Polizei. Die ermittelt nun wegen Betruges und rät, grundsätzlich kein Geld an Leute zu überweisen, die man nie persönlich kennengelernt hat.

Von fkä

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