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Polizeiticker Chemieunfall bei Infineon
Dresden Polizeiticker Chemieunfall bei Infineon
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16:54 06.10.2018
Mit Wassernebel bekämpften die Feuerwehrleute die freigewordenen Chemikaliendämpfe. Quelle: Roland Halkasch
Dresden

Ein kaputtes Aceton-Fass, gefährliche Dämpfe, eine Verpuffung und fünf Verletzte – mit dieser Situation mussten Dresdner Feuerwehrleute am Samstagvormittag beim Chiphersteller Infineon umgehen. Zum Glück war das Ganze nur eine Übung, bei der die Betriebsfeuerwehr sowie die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Dresden gemeinsam für den Ernstfall trainierten.

Im Übungsszenario wurde angenommen, dass in einem Lager ein Gabelstaplerfahrer nach gesundheitlichen Problemen mit seinem Fahrzeug ein Fass mit Aceton beschädigte. Dadurch trat der Gefahrstoff aus und es kam zu einer Verpuffung. Mehrere Behälter mit Chemikalien fielen um, dabei verletzten sich fünf Personen.

Die Einsatzkräfte retteten zuerst alle Verletzten und schlugen anschließend die freigesetzten Chemikaliendämpfe mit Wassernebel nieder, berichtete die Feuerwehr. Trupps in Chemikalienschutzanzügen dichteten die beschädigten Behälter ab und pumpten ausgetretene Chemikalien ab. Außerdem richteten die Feuerwehrleute einen Dekontaminationsplatz ein, an dem Anzüge und Material der Gefahrgutbekämpfer gereinigt wurden.

Nach der etwa dreistündigen Übung konnten die Übungsverantwortlichen gegen 11 Uhr ein positives Fazit ziehen: Die Einsatzplanungen der Feuerwehr und des betrieblichen Notfallmanagements sind aufgegangen.

Insgesamt waren zwölf Mitglieder der Betriebsfeuerwehr mit drei Einsatzfahrzeugen sowie 14 Autos und 58 Kameraden der Feuerwachen Albertstadt und Übigau und der Stadtteilfeuerwehren Klotzsche und Gorbitz an der Großübung beteiligt.

Von ttr

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