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Polizeiticker Dresdner Feuerwehr beendet Einsatz nach 64 Stunden
Dresden Polizeiticker Dresdner Feuerwehr beendet Einsatz nach 64 Stunden
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14:31 25.05.2018
Menschen verbringen die Nacht in einer Notunterkunft im Messegebäude in Dresden. Quelle: dpa
Dresden

Der Fund einer Weltkriegsbombe am Dienstag in Dresden-Löbtau hat die Dresdner Feuerwehr 64 Stunden in Atem gehalten. Erst am Freitagnachmittag konnte der Einsatz nach der Rückführung des letzten evakuierten Patienten aus dem Krankenhaus Friedrichstadt für beendet erklärt werden.

Im Einsatz waren 21 Freiwillige Feuerwehren, drei Wachen der Berufsfeuerwehr, 20 Rettungswagen, 15 Krankentransportwagen, 12 Kleinbusse, zehn Logistikfahrzeuge und zwei Feldküchen. Insgesamt beteiligten sich seit Dienstag mehr als 650 Einsatzkräfte von Feuerwehr, den Maltesern, der Johanniter Unfallhilfe, des Deutschen Roten Kreuzes und des Kriseninterventionsteams Dresden am Einsatz. Auch ein Löschroboter der Leipziger Feuerwehr wurde eingesetzt.

Die Feuerwehrkräfte begleiteten die Evakuierung von rund 9.000 Personen aus dem Umfeld des Bombenfundortes, darunter auch liegende Patienten aus Pflegeeinrichtungen, beräumten die Messehalle als Notquartier und unterstützen auch bei der Essensausgabe. „Dank der sehr guten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen und der Mithilfe zahlreicher Helfer aus der Nachbarschaft konnte diese Aufgabe bewältigt werden“, erklärte Feuerwehrsprecher Ralf Schröder.

Nach dem Bombenfund in Löbtau hat die Stadt in der Messe eine Notunterkunft für die von der Evakuierung betroffenen Anwohner eingerichtet.

Ulrich Finger, Geschäftsführer der Dresdner Messe, schätzte die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, aber auch der Stadtverwaltung, den Rettungskräften und den eigenen Mitarbeitern als unkompliziert und höchst professionell. Die Messe habe sich als Notunterkunft bewährt.

Während sich das Leben langsam wieder normalisiert, ist zumindest bei der Müllabfuhr noch mit Verspätungen zur rechnen. Weil sich die zentrale Sammelstelle für Altpapier und Gelbe Tonne bzw. Sack im Sperrgebiet befand, kommt es zu einer tageweisen Verschiebung der Abfuhren. Betroffen sind auch die Restabfallbehälter und Biotonnen im Sperrbereich. Der Wertstoffhof Dresden-Friedrichstadt hat wieder geöffnet.

Von fs

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