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Polizeiticker Bett brennt in Dresdner Asylunterkunft
Dresden Polizeiticker Bett brennt in Dresdner Asylunterkunft
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12:14 15.07.2018
Feuerwehreinsatz an der Hamburger Straße. In der Asylunterkunft brannte ein Bett. Quelle: Roland Halkasch
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Dresden

In der Erstaufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße ist es am späten Donnerstagabend erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Offenbar waren in einem zu dieser Zeit nicht genutzten Zimmer Matratzen von Betten gezielt in Brand gesetzt worden. Feuer und Qualm sorgten dafür, dass gegen 21.30 Uhr die Brandmeldeanlage in der Asyleinrichtung anschlug. Die alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehren Übigau, Löbtau und Altstadt konnten das Feuer schnell löschen und so eine weitere Ausbreitung verhindern.

Die Bewohner hatten die Unterkunft bei Ankunft der Kameraden bereits verlassen. Drei Mitarbeiter der dort eingesetzten Sicherheitsfirma atmeten bei ersten Löschversuchen mit Pulverlöscher Rauch ein. Die Männer im Alter von 36, 40 und 59 Jahren mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von Ärzten behandelt werden, zwei von ihnen kamen in der Folge in eine Klinik.

Polizisten nahmen im Anschluss den Brandort näher unter die Lupe. Die Beamten gehen davon aus, dass das Feuer gelegt wurde und ermitteln deshalb jetzt wegen schwerer Brandstiftung. Dazu werden nun unter anderem die Bewohner befragt. Einen gezielten Anschlag oder gar einen politischen Hintergrund schließt die Polizei gegenwärtig aus. Die Beamten vermuten die Täter unter den Bewohnern oder deren Umfeld. Der Sachschaden in der Einrichtung wird auf 6000 Euro geschätzt.

Von halk/seko

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