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Baby stirbt nach Körperverletzung in Dresden – Mutter gesteht Tat

Untersuchungshaft Baby stirbt nach Körperverletzung in Dresden – Mutter gesteht Tat

Eine 23-Jährige aus Dresden-Bühlau muss sich wegen des Todes ihres drei Wochen alten Kindes verantworten. Gegen sie ermitteln Dresdner Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Seit Sonnabend befinde sich die Frau in Untersuchungshaft.

In diesem Haus soll sich das Drama abgespielt haben.
 

Quelle: Tino Plunert

Dresden.  Eine 23-Jährige aus Dresden-Bühlau muss sich wegen des Todes ihres drei Wochen alten Kindes verantworten. Gegen sie ermitteln Dresdner Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Seit Sonnabend befinde sich die 23-jährige Mutter des Babys in Untersuchungshaft. Sie wird der Körperverletzung mit Todesfolge beschuldigt.

In der Silvesternacht wurde die Polizei durch die Rettungsleitstelle über den plötzlichen Tod eines drei Wochen alten männlichen Babys informiert. Die Mutter hatte zuvor den Rettungsdienst gerufen, nachdem sie den Atemstillstand des Kindes festgestellt hatte.

Die ersten Untersuchungen des Jungen durch die Kriminalpolizei ergaben den Verdacht, dass das Baby keines natürlichen Todes gestorben war. Die Babyleiche haben zwar keine äußeren Verletzungen gezeigt, aber Spuren getragen, die sich die Ermittler nicht so einfach erklären konnten, teilte ein Polizeisprecher auf Nachfrage mit. Dennoch habe man zunächst auch einen plötzlichem Kindstod für möglich gehalten, ordnete zur Klärung der Todesursache eine Obduktion an, sagte Lorenz Haase, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden.

Deren Ergebnis brachte traurige Gewissheit: Das Baby kam gewaltsam zu Tode. Am Freitag nahmen Polizisten die 23-jährige Mutter vorläufig fest. Es habe kein Verdacht gegen eine andere Person bestanden, begründete ein Polizeisprecher. Offenbar kam allein die junge Frau als Täterin in Frage. In ihrer Vernehmung räumte sie die Tat ein. Ein Haftrichter ordnete auf einen entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft ein. Es bestehe wegen der Schwere der zu erwarteten Strafe Fluchtgefahr, begründet das Staatsanwalt Haase. Das zu erwartende Strafmaß beginne bei einer Freiheitsstrafe von drei Jahren.

Gerüchte, wonach Behörden in der Vergangenheit bereits zwei Kinder aus der Obhut der 23-Jährigen geholt haben, wollte Staatsanwaltschaftssprecher Haase nicht bestätigen. „Zu den Lebensumständen der Beschuldigten äußern wir uns nicht“, sagt er. Nachbarn der 23-Jährigen wollen von dem Familiendrama nach eigener Auskunft nichts bemerkt haben.

Von uh

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