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Ammoniak in Dresdner Eishalle – Feuerwehr im Einsatz

EnergieVerbund Arena Ammoniak in Dresdner Eishalle – Feuerwehr im Einsatz

In der Dresdner Eishalle ist Ammoniak ausgetreten. Die Feuerwehr war bis zum Abend mit zwei Löschzügen der Feuerwachen Übigau und Löbtau und der Stadtteilfeuerwehr Gorbitz mit insgesamt rund 50 Kameraden an der Magdeburger Straße im Einsatz, um das giftige Gas einzudämmen, wie Feuerwehrsprecher Rainer Jonas sagte.

In der EnergieVerbund Arena ist Ammoniak ausgetreten.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Ein Leck im Kühlsystem der Dresdner Eishalle hat am Mittwoch für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Überwachungstechnik im alten Kühlmaschinenraum hatte gegen 14.07 Uhr Alarm geschlagen, weil das dort als Kühlmittel eingesetztes Ammoniak ausgetreten ist, wie Feuerwehrsprecher Rainer Jonas mitteilte. Fünf Menschen waren betroffen, zeigten aber keine Vergiftungssymptome. Die Feuerwehr rückte zunächst mit 50 Mann an, die bis zum Abend auf 65 Mann verstärkt wurden.

Die Feuerwehr wurde zu einem Großeinsatz an die Eishalle in der Magdeburger Straße gerufen.

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Die wurden vor allem benötigt, um die Leckage zu finden. Denn obwohl die Einsatzkräfte sofort alle Ventile schlossen, strömte das giftige und stechend riechende Gas weiter aus. Mit Schutzausrüstung suchten die Kameraden vor allem den mit etwa fünf Tonnen Ammoniak gefüllten Tank und die dazugehörenden Leitungen nach einem Leck ab - gegen 17 Uhr wurde es gefunden. Andere Feuerwehrmänner waren beständig mit der Messung von Gaskonzentrationen beschäftigt. Eine Gefährdung für die Dresdner bestehe nicht, sagte Jonas, dennoch solle man in direkter Nähe Fenster und Türen geschlossen halten. Die Magdeburger Straße wurde gesperrt.

Die Stadt hatte die Eishalle bis zur Behebung des Defekts gesperrt. Die Feuerwehr belüftete den betroffenen Bereich im Kältemaschinenbereich noch bis 19.20 Uhr. Etwa 20 Uhr war der Einsatz beendet und der Bereich wieder an die Objektverantwortlichen übergeben. Nach abschließender Beurteilung durch Spezialisten des Wartungsunternehmens der Kälteanlage soll die Sportanlage ab Donnerstag 15 Uhr wieder nutzbar sein. Davon betroffen sind auch die Außenplätze des Sportparks Ostra, weil die zugehörigen Garderoben und Sanitäranlagen in der Eishalle nicht zugänglich waren.

uh

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