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25-Jähriger ergaunert Bankdaten in Dresden und plündert 72 Konten

Skimming 25-Jähriger ergaunert Bankdaten in Dresden und plündert 72 Konten

Die Dresdner Kriminalpolizei hat einen 25-Jährigen fassen können, der der Plünderung von 72 Konten durch sogenanntes Skimming verdächtigt wird. Der Bulgare soll mit einem Komplizen im Juli 2016 zwei Geldautomaten im Elbepark Dresden so manipuliert haben, dass er zahlreiche Kartendaten samt PIN-Nummern auslesen konnte.

Beim sogenannten Skimming spähen Betrüger an manipulierten Geldautomaten die Geheimdaten der EC- und Kreditkarten aus.
 

Quelle: dpa

Dresden.  Die Dresdner Kriminalpolizei hat einen 25-Jährigen fassen können, der der Plünderung von 72 Konten durch sogenanntes Skimming verdächtigt wird. Der Bulgare soll mit einem Komplizen im Juli 2016 zwei Geldautomaten im Elbepark Dresden so manipuliert haben, dass er zahlreiche Kartendaten samt PIN-Nummern von dort abhebenden Bankkunden auslesen konnte.

Beide Männer sollen sich im Dezember 2016 erneut an den Automaten im Elbepark sowie an weiteren am Altmarkt zu schaffen. Mit den ergaunerten Daten erstellte das Duo laut Polizei Geldkarten-Dubletten mit denen später auf Bali in Indonesien knapp 20 000 Euro von insgesamt 72 Konten abgehoben wurde.

Die Ermittler kamen auf die Spur des 25-Jährigen. Insbesondere fanden sie Nachweise, dass er zum Zeitpunkt der Manipulationen an den Dresdner Geldautomaten in der Nähe gewesen war. Ein entsprechender Eintrag in seinen Reisepass belegt zudem einen Kurztrip nach Bali.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde ein EU-Haftbefehl gegen den Mann erlassen, der nun zu seiner Ergreifung führte. Bereits im September 2017 klickten an einem Grenzübergang von Bulgarien nach Serbien die Handschellen. Seit Ende vergangnen Jahres sitzt der Mann im Dresdner Gefängnis. Die Ermittlungen insbesondere zu seinem Komplizen dauern noch an.

Von uh

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