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Lokales „schriftgut“ adé, aktiv + vital pausiert
Dresden Lokales „schriftgut“ adé, aktiv + vital pausiert
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18:19 29.08.2017
Archivfoto von der Messe „schriftgut“. Sie wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben. Quelle: D. Flechtner (Archiv)
Dresden

Im September startet die neue Saison der Messe Dresden mit drei großen Kongressen. „Sie bringen uns jeweils ein komplett ausgelastetes Messegelände und viele zahlende Gäste für Hotels und Gaststätten“, freut sich Ulrich Finger, Chef der Messe Dresden GmbH.

Vom 13. bis 16. September treffen sich in Dresden über 5000 Mediziner aus ganz Deutschland, die sich mit Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie befassen. Eine Woche später findet der 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. statt. „Die Urologen kommen 2018 gleich noch mal nach Dresden, weil Düsseldorf baut“, frohlockt der Messechef.

Neu im Portfolio ist die „Werkstoffwoche“ vom 27. bis 29. September, initiiert von der Messe und der TU, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde und dem Stahlinstitut VDEh. Gedacht ist der Kongress für Entdecker, Entwickler und Entscheider der Werkstoffbranche. „Viele hochrangige Vertreter aus Wissenschaft und Industrie haben ihre Teilnahme zugesagt“, so Finger. Die zeitgleich stattfindende Fachmesse ist Treffpunkt für alle produzierenden, be- und verarbeiteten Gewerbe sowie für Hersteller von Maschinen, Anlagen und Prüfeinrichtungen.

Vom 14. bis 17. März 2018 steht noch einmal ein großer Mediziner-Kongress auf dem Programm. Denn dann treffen sich die Pneumologen aus ganz Deutschland in Dresden, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Die Messe für Sport, Gesundheit und Wellness aktiv + vital, die sonst immer zu dieser Zeit stattfand, pausiert deshalb 2018.

Feenwelt mit Rieseneinhorn

Während die Hochzeitsmesse JAwort (13./14. Januar) und die Dresdner Ostern mit der Orchideenwelt (22.-25. März) unverändert „mit bewährtem Konzept“ stattfinden, gibt es bei anderen Eigenproduktionen der Dresdner Messegesellschaft Änderungen.

Statt der Lesemesse „schriftgut“ gibt es jetzt „Dresden (er)lesen“ auf Schloss Albrechtsberg (10. September). Die Kinderliteratur, das Papierschöpfen usw. werde Bestandteil der Spielemesse „spielraum“ (4./5. November im Ostragehege), so der Dresdner Messechef. Sie biete einen Mix aus Spiel- und Bastelangeboten für jede Generation, einen Spielbereich mit 300 000 Lego-Steinen, ein großes Playmobil-Spieleareal und – ganz neu – eine Feenwelt mit Rieseneinhorn.

Schlagzeilen hat in den zurückliegenden Tagen schon die Messe „room + style“ gemacht, die in den vergangenen Jahren immer Anfang Januar zusammen mit der Künstlermesse stattfand. Das ist das nächste Mal nicht so. „Wir fahren ein anderes Raumkonzept, wollen mit der room + style in Halle 3 und 4“, so der Messechef, und das wolle der Künstlerbund Dresden nicht mittragen. Letzterer möchte auch in Halle 3 und habe gegen eine Vermischung mit der Messe „Neue Art“ protestiert, die das Angebot ergänzen soll. „Wir hätten eine räumliche Trennung hinbekommen“, schüttelt Ulrich Finger den Kopf über die Befindlichkeiten, die er nicht so recht nachvollziehen kann.

Zumal der Künstlerbund in den zurückliegenden Jahren „keine Miete, nur die Betriebskosten zahlen musste“. „Wir arbeiten sehr eng mit dem Künstlerbund in Leipzig und in Chemnitz und auch mit einzelnen Künstlern in Dresden zusammen“, so Finger weiter. Er sehe seine Aufgabe darin, die Messe so zu organisieren, dass sie auf der einen Seite ein Ambiente bietet, das Besucher anzieht und in dem sie sich wohlfühlen. Auf der anderen Seite dürften aber auch die wirtschaftlichen Interessen der Aussteller nicht zu kurz kommen. „Wenn die Händler wegbleiben, stirbt die Messe.“

Von Catrin Steinbach

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