Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales
Dresden Lokales
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 09.09.2015
Ausschnitt aus dem Meißner Sachsenspiegel in der Weltdigitalbibliothek. Quelle: SLUB Dresden

"Dort wird nur das Beste vom Besten weltweit akzeptiert", betonte SLUB-Vizegeneraldirektor Dr. Achim Bonte. Dies ist insofern "eine große Ehre" für Dresden und Sachsen.

Neben den drei Werken aus dem Dresdner SLUB-Bestand sind in der Weltdigitalbibliothek aus Deutschland nur wenige andere Stücke angenommen worden, darunter das "Nibelungenlied" der Bayrischen Staatsbibliothek. Insgesamt umfasst diese elektronische Bibliothek, die unter der Schirmherrschaft der UNESCO steht, etwa 8000 Werke aus rund 100 Institutionen weltweit.

Die elektronischen Kopien der Dresdner Stücke wurden im Digitalisierungszentrum der SLUB am Zelleschen Weg angefertigt, das dank Robotertechnik etwa drei Millionen Seiten pro Jahr einscannen kann. Um mit dem weltweiten Digitalisierungs-Boom Schritt zu halten und dem wachsenden Nutzerinteresse an einfach per Internet abrufbaren Büchern sowie anderem Kulturgut gerecht zu werden, will die SLUB-Leitung ihre Digitalisierungskapazitäten nun drastisch ausweiten, wie Bonte ankündigte. Ziel sei es, dann bis zu zehn Millionen Scans pro Jahr zu schaffen.

Dabei geht es um einen Wettlauf mit der Zeit. Denn viele historische Zeitungen und andere Papierwerke drohen durch Säurefraß und ständige Benutzung zu zerfallen. Da Restaurierungen Zeit und viel Geld verschlingen, das Abnutzproblem aber nicht lösen, setzen immer mehr Bibliotheken auf Digitalkopien, die zudem die Recherchemöglichkeiten für Forscher und Studenten spürbar erleichtern. Heiko Weckbrodt

@Mehr Infos: blog.slub-dresden.de

Heiko Weckbrodt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mehr und mehr Mikroelektronik-Institute weltweit interessieren sich für Außenstellen und eine engere Vernetzung in und mit Dresden. So erwägt das größte europäische Chip-Forschungszentrum "IMEC" aus Löwen in Belgien, hier eine Zweigstelle aufzubauen, wie IMEC-Sprecherin Katrien Marent auf DNN-Anfrage bestätigte.

09.09.2015

Mehr und mehr Mikroelektronik-Institute weltweit interessieren sich für Außenstellen und eine engere Vernetzung in und mit Dresden. So erwägt das größte europäische Chip-Forschungszentrum "IMEC" aus Löwen in Belgien, hier eine Zweigstelle aufzubauen, wie IMEC-Sprecherin Katrien Marent auf DNN-Anfrage bestätigte.

09.09.2015

Es gibt Gerüche, die brennen sich in das Gehirn ein. Jeder, der einmal in einem Intershop war, wird sich an diesen besonderen Duft erinnern. Und jeder, der einmal in einer Fleischerei war, wo der Meister selbst Hand anlegt, kennt diesen Geruch von frischer Wurst, gebratenen Buletten und geräuchertem Schinken.

09.09.2015
Anzeige