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„lassesunstun“: Dresdner Initiative plant neue Projekte

#lassesunsfürdresdentun „lassesunstun“: Dresdner Initiative plant neue Projekte

Bereits seit Oktober 2014 bietet die Initiative „lassesunstun“ eine Plattform zur Vernetzung motivierter, ideenreicher Menschen aus verschiedenen Branchen. Jetzt möchten die Initiatoren die gesammelten Erfahrungen und Kontakte nutzen, um Projekte in Dresden ins Rollen zu bringen.

Die Initiatoren von lassesunstun: Roman Schwarz, Stephan Busch, Chris Ludwig (vorne v. l.), Tom Wonneberger, Saskia Rudolph (hinten)

Quelle: lassesunstun

Dresden. Die Dresdner Initiative „lassesunstun“ entstand im Oktober 2014 aus einer gewissen Unzufriedenheit heraus. „Wir wollten ein Netzwerk aus interessanten Menschen entstehen lassen, wo es nicht nur um Business geht, sondern vielmehr um das gemeinsame Miteinander, den Austausch und gemeinsame Unterstützung. In unseren Augen gab es damals aber keine Plattform, die so was anbot“, erinnert sich Mit-Initiator Stephan Busch. Er steht zusammen mit Saskia Rudolph, Tom Wonneberger, Roman Schwarz und Chris Ludwig hinter lassesunstun.

Nach Gründung der Initiative stellten sie einige Treffen mit verschiedenen Themenschwerpunkten auf die Beine, um Interessierte aus unterschiedlichen Branchen zusammenzuführen. „Wir haben ganz verschiedene Veranstaltungsformate hochgezogen, auch um herauszufinden, aus welchen die meiste Freude, aber auch der größte Nutzen gezogen werden kann“, so Busch. Dabei entstanden Veranstaltungen wie zum Beispiel lassunskreativsein, kleine Treffen zur kreativen Ideenentwicklung oder auch lassunstreffen, eine Konferenz im großen Stil zum gegenseitigen Informieren.

Ob selbstständige Freiberufler, Künstler, kleine Unternehmen oder Studenten: Menschen aus verschiedensten Bereichen wurden gesucht, um eine große Community zu schaffen. Diese Herangehensweise zeigte Erfolg, denn mittlerweile kann lassesunstun eine Vernetzung von über 200 Personen und kleinen Unternehmen vorweisen.

Mit den gesammelten Erfahrungen der letzten zwei Jahre sollen im neuen Jahr dann konkrete Projekte in Dresden entstehen. „Dresden ist eine wundervolle Stadt mit interessanten, kreativen Leuten. Die meisten sind immer nur am Reden, was man hier so Tolles auf die Beine stellen könnte. Aber uns hat es da bisher an Ergebnissen gefehlt“, so Busch. Daher ruft die Initiative mit #lassesunsfürdresdentun nun selbst dazu auf, neue Projekte – ob ehrenamtlich oder auch sozialwirtschaftlich – ins Leben zu rufen. Bei der Verwirklichung sollen der Erfahrungsschatz der Initiative, die zahlreichen Kontakte und die Begeisterung der Menschen helfen.

Startschuss ist der 2. Februar 2017, an dem die Kick-Off Veranstaltung von lassesunstun stattfindet. Hier werden sich die kreativen Köpfe in Teams zusammenfinden, ihre Einfälle vorstellen und miteinander ausarbeiten. „Mit der Initiative wollen wir die ideenreichen Menschen dazu befähigen, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Dabei werden wir sie, zwar nicht finanziell, aber dafür mit unseren Erfahrungen und dem Wissen der Experten aus dem Netzwerk unterstützen“, so Busch.

Die besten Ideen werden ausgewählt und am 23. Februar beginnt schließlich die Challenge, die Projekte zu verwirklichen. Bei den nächsten Haupttreffen Ende April und Ende Juni, sollen dann die aktuelle Stände der Projekte präsentiert und ermittelt werden, woran es möglicherweise noch hapert.

Am 24. August findet dann die Abschlussvorstellung der Projekte statt. Die Teilnehmer zeigen, was umgesetzt wurde und was sie für ihre Stadt erdacht haben. Ausgewählte Gäste werden zu Wort kommen und der Abend endet in einer großen Dankesfeier.

Von Marie Zoe Vanherpe

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