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Zweiter Bauabschnitt der Potschappler Straße in Coschütz ist fertig

Ende in Sicht Zweiter Bauabschnitt der Potschappler Straße in Coschütz ist fertig

Die Anwohner der Potschappler Straße in Coschütz können in wenigen Monaten aufatmen. Bis Dezember soll die wichtige 1,3 Kilometer lange Verbindungsstraße von Dresden nach Freital schrittweise komplett saniert und die Vollsperrung aufgehoben werden.

Auf der Potschappler Straße werden neue Medien verlegt.

Quelle: Hauke Heuer

Dresden. Die Anwohner der Potschappler Straße in Coschütz können in wenigen Monaten aufatmen. Bis Dezember soll die wichtige 1,3 Kilometer lange Verbindungsstraße von Dresden nach Freital schrittweise komplett saniert und die Vollsperrung aufgehoben werden. Bereits am Freitag wird der zweite von drei Bauabschnitten zwischen den Knotenpunkten Freitaler Straße/ Karl-Stein-Straße/ Conelius-Gurlitt-Straße sowie Bruno-Bürgel-Straße freigegeben. Zum Jahresende soll nach 18 Monaten Bauzeit der letzte Abschnitt bis zur Karlsruher Straße folgen.

„Das Pflaster ist streckenweise sehr alt und wurde in den zwanziger Jahren gebaut“, sagt Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen und Tiefbauamtes, und erklärt, „die Straße hat fast 100 Jahre gehalten, denn unsere Altvorderen haben nicht schlecht gebaut. Allerdings halten die Asphaltflicken auf dem Belag nicht dauerhaft und die Tragschicht hat sich in den Fahrrinnen immer weiter abgesenkt“. Drum wird der gesamte Straßenzug saniert. Das schließt auch den Gehweg mit ein, der mit rund 2,5 Metern künftig mehr Platz bietet. Auch die Straße an sich wird verbreitert und misst in Kurven rund 8,50 Meter sowie auf gerader Straße etwa 6,50 Meter. In Einzelfällen musste Land von Anliegern erworben werden, um die Verbreiterung zu ermöglichen.

Der Hanglage geschuldet wurden in der Vergangenheit Teile der Straße bei Starkregen immer wieder unterspült. Stützwände aus Beton und sogenannte Garbionwände, mit Steinen gefüllte Kästen aus dickem Stahldraht, sollen das künftig verhindern.

Die Drewag, die Telekom und Kabel Deutschland nutzen die Bauarbeiten, um im Erdreich neue Medien zu verlegen. So verschwinden beispielsweise 1200 Meter moderne Abwasserrohre mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern im Boden. Die Unternehmen alleine investieren rund 900.000 Euro in die Leitungen und Kabel. Die Kosten für die Sanierung seitens der Stadt belaufen sich auf rund 1,53 Million Euro. Damit werden auch die neuen Laternen finanziert, die die Straße mit moderner, stromsparender LED-Technik ausleuchten.

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Bis Dezember wird der letzte Abschnitt der Potschappler Straße saniert.

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Bis auch die letzten Anwohner der Potschappler Straße wieder mit dem Auto direkt vor ihrem Haus parken können, wird wegen der Vollsperrung noch einige Zeit vergehen. „Aufgrund der geringen Breite der Straße und der Lage am Hang ist es unmöglich, während des laufendes Verkehrs zu arbeiten“, erklärt Koettnitz. Allerdings sei das Verständnis für die Maßnahme bei den Anwohnern bisher relativ hoch gewesen, da sich die Straße in einem wirklich schlechten Zustand befand.

Von Hauke Heuer

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