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Lokales Zweistelliges Plus: Touristen strömen wieder nach Dresden
Dresden Lokales Zweistelliges Plus: Touristen strömen wieder nach Dresden
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08:43 21.06.2017
Mit den Touristenzahlen geht es genauso aufwärts wie mit den Temperaturen. Quelle: picture alliance / dpa
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Dresden

Der April war ein ausgesprochen guter Monat für den Tourismus. 180 988 Besucher sind in die Landeshauptstadt gekommen und haben 385 797 Übernachtungen gebucht. Das teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Das Plus bei den Ankünften zum April 2016 beträgt 16,5 Prozent, das Plus bei den Übernachtungen 21 Prozent. Auch mit der Verweildauer ist es wieder aufwärts gegangen, die Besucher blieben im Durchschnitt 2,1 Tage in der Stadt.

Mit ursächlich für die hervorragenden Zahlen sind Osterfeiertage, die traditionell den Auftakt für die touristische Saison bilden und dieses Jahr im April lagen. Letztes Jahr war schon März Ostern, was die März-Statistik in die Höhe schnellen und die April-Zahlen einbrechen ließ.

Nachdem es im ersten Quartal 2017 leichte Zuwächse bei den Ankünften und leichte Rückgänge bei den Übernachtungen gegeben hat, zieht der April die Bilanz in die positiven Zahlen. 543 893 sind in den ersten vier Monaten des Jahres nach Dresden gekommen, ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen hat die Millionen-Grenze überschritten, 1,085 354 wurden registriert. Das sind 4,5 Prozent mehr als in den ersten vier Monaten 2016. Im Jahr 2015, in dem erstmals die Touristenzahlen eingebrochen sind, waren 999 657 Übernachtungen von Januar bis April registriert worden.

Laut Statistischem Landesamt wurden im April 22 037 Gästebetten in Dresden angeboten. Die Auslastung lag bei 58 Prozent. In den ersten vier Monaten waren die Betten in der Landeshauptstadt zu 41,7 Prozent ausgelastet.

Dresden liegt voll im Sachsentrend, auch im gesamten Freistaat ist die Zahl der Besucher in den ersten vier Monaten um 6,2 Prozent geklettert. Das höchste Besucherplus konnte das Vogtland mit 11,6 Prozent verbuchen. Auch bei den Übernachtungen ist diese Region mit einem Plus von 9,7 Prozent Spitzenreiter. Dresdens ewiger Konkurrent Leipzig liegt mit plus 5,5 Prozent bei den Ankünften und plus 4,2 Prozent bei den Übernachtungen hinter Dresden.

„Ich freue mich für die Branche über diese tolle Zwischenbilanz“, erklärte Matthias Rößler, Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen. „Gastfreundschaft und Investitionen in Qualität und neue Angebote zahlen sich aus.“ Auch 2017 biete Sachsen wieder attraktive Reiseanlässe, so Rößler. Der Optimusmus wird durchaus von Brancenvertretern geteilt. Dresdner Hoteliers berichteten gegenüber DNN über einen durchaus zufriedenstellenden Mai.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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