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Lokales Zweige der Striezelmarktfichte markieren Strecke des Dresdner Ski-Weltcups
Dresden Lokales Zweige der Striezelmarktfichte markieren Strecke des Dresdner Ski-Weltcups
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10:00 10.01.2018
am 09.01.18 in Dresden : Zerschnibbeln der Striezelfichte für den Ski-Weltcup : Georg Zipfel und Skitty Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Da lag sie nun abgeschmückt da und gab ein tristes Bild ab: Insgesamt 66 Tage lang war die Striezelmarktfichte aus dem Tharandter Wald auf dem Altmarkt aufgestellt. Am Dienstag sägten die Baumspezialisten der Firma Deppner den Stamm des 20 Meter hohen Baumes in Stücke, die meisten Äste kamen in den Häcksler. Jedoch finden die schönsten Zweige ihren finalen Auftritt am kommenden Wochenende: Das Fichtengrün wird die Loipe am Start und im Ziel beim FIS Ski-Weltcup am Dresdner Elbufer markieren.

Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, und Georg Zipfel, Wettkampfleiter des Weltcup-Rennens, schnitten die benötigten Zweige ab. „Die Striezelmarktfichte schlägt so eine Brücke von der Weihnachtsstadt zur Wintersportstadt Dresden. Nach einer erfolgreichen Weihnachtsmarktsaison mit vielen internationalen Besuchern gibt das Fichtengrün nun die Richtung für die Athleten bei diesem internationalen Skilanglauf-Event vor“, erklärte Franke. Die Äste des Nadelbaumes sollen sowohl im 50 Meter langen Start- und Zielbereich vier jeweils drei Meter breite Spuren abgrenzen, als auch zur Streckenrandmarkierung eingesetzt werden.

„Für uns ist es sehr wichtig, einen möglichst grünen Weltcup durchzuführen“, sagte Zipfel. „Der Schnee unserer Snow-Factory wird am Flughafen Dresden mit Regenwasser produziert und wir setzen auf kurze Wege und eine gute ÖPNV-Anbindung. Da ist es nur logisch, dass auch die Zweige nicht frisch geschnitten werden, sondern vom diesjährigen Weihnachtsbaum des Striezelmarktes stammen.“

Bis Freitag soll der 1,4 Kilometer lange Rundkurs an der Elbe präpariert werden. Dabei stehen die 200 angemeldeten Freiwilligen zur Hilfe, um die 20 bis 30 Zentimeter langen Fichtenzweige in den Dresdner Kunstschnee zu stecken.

Mit dem Wetter könnte Dresden Glück haben, so Jens Oehmichen, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig: „Für das Wochenende ist über Nacht die Frostwahrscheinlichkeit relativ hoch, am Tag sind kühle drei bis vier Grad möglich. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist durch den Hochdruckeinfluss eher gering und pendelt sich zwischen zehn und 20 Prozent ein. Also kann man durchaus Optimismus streuen.“ Allerdings sei eine genaue Prognose frühestens am Donnerstag möglich.

Von Junes Semmoudi

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