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Lokales Zwei freie Schulen in Dresden müssen um ihre Zukunft bangen
Dresden Lokales Zwei freie Schulen in Dresden müssen um ihre Zukunft bangen
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09:23 03.08.2017
Noch immer weiß die Natur- und Umweltschule Dresden nicht, ob sie am Montag öffnen darf. Quelle: Archiv
Dresden

Der Prozess über das pädagogische Konzept und die Genehmigung der Natur- und Umweltschule Dresden vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen wird fortgesetzt. Das teilte Gerichtssprecherin Norma Schmidt-Rottmann am Mittwoch auf Anfrage der DNN mit. Der 2. Senat unter Vorsitz von Matthias Grünberg plant wie bereits in der mündlichen Verhandlung am Dienstag angedeutet eine Beweiserhebung durch Einholung eines Sachverständigengutachtens. Der Beweisbeschluss wird laut der Sprecherin voraussichtlich Ende August ergehen, wenn ein Gutachter benannt worden ist.

Ob die Natur- und Umweltschule am Montag ihre Pforten öffnen kann, bleibt ungewiss. Die Schule hat gegenwärtig weder eine Genehmigung noch eine Duldung für das Schuljahr 2017/2018 vorliegen. Bei der Sächsischen Bildungsagentur in Dresden ist bis Mittwochnachmittag noch keine Entscheidung gefallen, ob die Schule bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens eine Duldung erhält. Sollte die Behörde keine Duldung erteilen, könnte der Senat in Bautzen diese anordnen. Mit der Anordnung könnte verhindert werden, dass vor Abschluss des Verfahrens vollendete Tatsachen geschaffen werden.

Auch eine zweite Dresdner Schule in freier Trägerschaft bangt kurz vor dem ersten Schultag noch um ihre Existenz: Die Bildungsagentur hatte im Juli der Aktiven Schule Dresden die Genehmigung entzogen. An dieser Schule wurden bislang 26 Kinder an der Grundschule und 17 Schüler an der Oberschule unterrichtet. Die Einrichtung war im vergangenen Schuljahr gestartet.

Der Schulträger hat Widerspruch gegen die Entscheidung der Bildungsagentur eingelegt und einen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht Dresden gestellt. Eine Entscheidung durch einen Beschluss soll noch in dieser Woche ergehen, teilte Robert Bendner, Sprecher des Verwaltungsgerichts, auf Anfrage der DNN mit.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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