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Lokales Zwei Todesfälle im Pinguinbecken
Dresden Lokales Zwei Todesfälle im Pinguinbecken
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10:49 10.10.2018
Zwei Frackträger sind im Dresdner Zoo verendet. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Im Pinguinbecken des Dresdner Zoos kam es nach fast drei Jahren gesundheitlicher Ruhe erneut zu Todesfällen: Zwei Pinguinmännchen starben in den letzten zwei Monaten durch Krankheiten, bestätigt Matthias Hendel, Kurator des Zoo Dresden.

Mitte August verendete ein Humboldtpinguin an einem Leberschaden. Eine Pilzerkrankung führte zum Tod eines Jungvogels. Da sich ein solcher Pilz in der Luftröhre festsetzt, kommt es zu Atemproblemen. „Der Jungvogel war schon auffällig geworden und schien nicht allzu fit“, so Hendel. Letzten Endes musste er eingeschläfert werden. Der kleine Frackträger war erst im Mai geschlüpft.

Im Dresdner Zoo kam es schon in der Vergangenheit zu mysteriösen Todesfällen bei den Pinguinen. Seit 2013 bis etwa Anfang 2015 verendeten zahlreiche Vögel aufgrund einer damals ungeklärten Infektion. Heute sei es „relativ naheliegend“, dass damals eine „hohe Keimbelastung im Becken“ der Auslöser war, so der Kurator. Seit dem Einsatz einer neuen Chlorierung, die zusätzlich Keime bekämpfen soll, wurden keine weiteren Tode von Pinguinen verzeichnet.

Die Todesfälle der letzten zwei Monaten stehen jedoch nicht im Zusammenhang mit der Pinguinanlage. Die Chloranlage läuft, das Pinguinbecken wird regelmäßig kontrolliert, jeden Monat wird eine Wasserprobe entnommen. „Die Wasserqualität ist super, die Keime gering“ Hendel weiter. Die anderen Bewohner des Pinguinbeckens sind wohl auf.

Von Merle Bohlen

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