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Lokales Zwei Mal Pegida am 9. Februar: Abspalter kündigen Demo und neue Organisation an
Dresden Lokales Zwei Mal Pegida am 9. Februar: Abspalter kündigen Demo und neue Organisation an
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17:27 09.09.2015
Rene Jahn gehört zu den fünf Pegida-Abspaltern Quelle: dpa
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Zudem wollen sie ein neues Bündnis gründen.

Jahn wies die Darstellung von Pegida ausdrücklich zurück, dass die Rücktritte aufgrund äußeren Drucks erfolgt seien. Grund sei gewesen, dass sich Bachmann nicht aus der Pegida-Organisation habe zurückziehen wollen. Zweiter Punkt sei das Verhältnis zum radikaleren Leipziger Ableger Legida gewesen. In einem Video-Interview mit der Dresdner Morgenpost gab Jahn an, die fremdenfeindlichen Äußerungen und Einstellungen von Bachmann bis zur Enthüllung vor gut einer Woche nicht gekannt zu haben. Zum Anteil der Neonazis und Hooligans auf den bisherigen Pegida-Demos sagte Jahn im Interview: „Damit konnten wir leben“.

[image:phplD8H7L20150129152324.jpg]Die geplante neue Bewegung, die noch keinen Namen habe, soll Schnittmengen mit Pegida haben, man suche aber die bürgerliche Mitte. "Direkte Demokratie" und "kontrollierte Zuwanderung" sollen die neuen Themen sein. Jahn nannte am Donnerstag eine Facebook-Seite, die existiert bereits seit mindestens dem 8. Januar. „Wir wollen uns nicht totspazieren“, sagte Jahn am Donnerstag vor Journalisten in Dresden. Man suche den Dialog mit der Politik und den Medien und wolle als Sprachrohr die Sorgen und Nöte der Menschen aufgreifen. Den neuen Namen verriet Jahn noch nicht, die Endung „gida“ sei aber nicht vorgesehen.

Am Mittwoch hatten fünf Mitglieder des bisherigen inneren Kerns von Pegida ihren Rücktritt erklärt. Eine weitere Person war bereits am Sonntag zurückgetreten. Von den offiziell zwölf Gründern sind damit inklusive Lutz Bachmann noch sechs übrig.

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sl

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