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Zwei Dresdner Animationsfilmer nehmen am 99Fire-Films-Award 2017 teil

Der Countdown läuft Zwei Dresdner Animationsfilmer nehmen am 99Fire-Films-Award 2017 teil

Noch ist das Zeitpolster von Robert Jäger und Jens Heinrich ausreichend, doch die Uhr tickt – seit Freitagmorgen 10 Uhr. Die beiden Animationsgrafiker haben 99 Stunden Zeit, einen Kurzfilm von exakt 99 Sekunden länge zu drehen. Sie nehmen beim diesjährigen 99Fire-Films-Award 2017 teil.

Beim Brainstorming: die Dresdner Animationsgrafiker Jens Heinrich (l.) und Robert Jäger vom Videoproduktionsdienst Mokost.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Noch ist das Zeitpolster von Robert Jäger und Jens Heinrich ausreichend, doch die Uhr tickt – seit Freitagmorgen 10 Uhr. Die beiden Animationsgrafiker haben 99 Stunden Zeit, einen Kurzfilm von exakt 99 Sekunden länge zu drehen. Sie nehmen beim diesjährigen 99Fire-Films-Award 2017 teil, einem 2009 in Berlin ins Leben gerufenem Kurzfilmfestival. Jäger und Heinrich führen seit 2011 ihre eigene Animations- und Grafikfirma Mokost in Dresden und sind seit dem regelmäßig bei diversen Kurzfilmfestivals vertreten.

„Wir haben große Lust, abseits von Kundenaufträgen auch eigene Projekte zu verwirklichen“, so Robert Jäger. Das Spannende bei diesem Format sei die Tatsache, dass man nichts vorproduzieren könne und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Die Teilnehmer konnten sich im Internet anmelden und bekamen am Freitag 10 Uhr ihr Thema, inklusive Zusatzvorgabe mitgeteilt. „Da gibt’s doch was...“ – getreu dem Sponsor des 99Fire-Films-Awards 2017, dem Pharmakonzern Ratiopharm, mit der Zusatzvorgabe, dass Personen oder Gegenstände als „Zwilling“ doppelt im Clip vorkommen müssen. Nach einem kurzen Brainstorming zündeten bei den Mokost-Jungs auch gleich die ersten Ideen. „Vielleicht machen wir etwas über eine neue Möglichkeit zur Frisurengestaltung“, so Jäger. Man wolle zunächst mit einer echten Kamera drehen und das Material später digitalisieren.

Angst oder Zeitdruck verspüren die Dresdner nicht: „Wir machen das berufsmäßig und haben viel Erfahrung. Wir werden ganz normal nachts schlafen und am Montag um 13 Uhr unser Projekt einreichen“, sagt Jäger.

Das Kurzfilmfestival erfreut sich in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit, über 12500 Clips wurden seit 2009 eingereicht. Auch die Jury ist in diesem Jahr mit Experten der Branche gespickt. Neben Constantin Film-Geschäftsführer Torsten Koch fällen unter anderem die Schauspielerin Sonja Gerhardt und Synchronsprecher Kai Wiesinger ein Urteil über die eingereichten Filme. Sollten die Jungs von Mokost den besten Film einreichen, winken 9999 Euro Preisgeld. Beim Gewinn einer der Unterkategorien Beste Kamera, Beste Idee oder dem Publikumspreis gibt es 999 Euro. Ganz unrealistisch ist das trotz Tausender Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und de Schweiz nicht. 2014 konnten sich Jäger und Heinrich bereits über einen „Sonderpreis“ beim 99Fire-Films Award freuen, der wurde sogar extra für die beiden Dresdner spontan eingeführt.

„Die Jury wusste damals nicht in welcher Kategorie sie uns auszeichnen sollte, wollte uns aber nicht ohne Preis nach Hause schicken. Deshalb gab’s einen Sonderpreis“, sagt Robert Jäger. Passend zum damaligen Thema „Die bewegendste Geschichte schreibt das Leben“ kreierten die Grafiker einen Animationsfilm über twitternde Berühmtheiten aus der Geschichte, wie Albert Einstein, den Dalai Lama oder David Hasselhoff. Ob es in diesem Jahr wieder für den großen Wurf gereicht hat, erfahren Jäger und Heinrich erst Anfang Februar. Bis Montag 13 Uhr heißt es erst einmal, starke 99 Sekunden zu animieren.

Von Sebastian Burkhardt

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