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Lokales Zuzüge aus Deutschland: Woher kommen eigentlich Neu-Dresdner?
Dresden Lokales Zuzüge aus Deutschland: Woher kommen eigentlich Neu-Dresdner?
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08:46 12.06.2017
129.219 Neubürger hat Dresden in den vergangenen zehn Jahren aus Gemeinden in ganz Deutschland hinzugewonnen.  Quelle: Dpa
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Dresden

 129.219 Neubürger hat Dresden in den vergangenen zehn Jahren (Stichtag: 31.12.2016) aus 5634 Gemeinden in ganz Deutschland hinzugewonnen. Wie aus der Statistikstelle der Stadt zu erfahren ist, stammen mit 4662 Personen die meisten dieser neuen Dresdner aus Berlin. Auf Platz zwei rangiert Leipzig mit 4073 Menschen, die ihren Wohnsitz nach Dresden verlegt haben, gefolgt von der unmittelbaren Nachbarstadt Freital (3851 Personen).

Unbereinigt hat allerdings Chemnitz die Nase vorn. Aus der ehemaligen Karl-Marx-Stadt zogen 5213 Personen nach Dresden – allerdings wurden 2538 dieser Neudresdner aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber der Landeshauptstadt zugewiesen. Tatsächlich zugezogen sind 2675 Chemnitzer, damit landet die Stadt auf Platz fünf noch vor Pirna (2393), aber hinter Radebeul (3363).

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Die neuen Landeshauptstädter stammen aber nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung. 1027 Menschen kamen aus Hamburg nach Dresden, immerhin 457 Personen hat es aus Frankfurt am Main an die Elbe verschlagen, 389 aus Hannover, 108 aus Stralsund und 90 Leute aus Oldenburg. Erfasst wurden nur Gemeinden, aus denen mindestens 50 Personen in den vergangenen zehn Jahren ihren Wohnsitz dauerhaft nach Dresden verlegt haben. Genau diese Grenze erreichen Eibenstock, Ostrau, Bad Muskau, Taucha, Eisleben und Stendal.

Außerdem sind 21.026 Personen aus dem Ausland nach Dresden gezogen.

Eine interaktive Karte mit dem gesamten statistischen Datensatz finden Sie auf DNN.de.

Von Franziska Schmieder

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