Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Zur 7. Oldtimer-Ausfahrt der TU erwarten die Veranstalter 78 Fahrzeuge
Dresden Lokales Zur 7. Oldtimer-Ausfahrt der TU erwarten die Veranstalter 78 Fahrzeuge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:17 29.05.2018
Startklar für die große Ausfahrt: Am Sonnabend werden zahlreiche Oldtimer zur 7. TUD Campus Classics durch die Stadt und das Umland rollen. Auch Friedrich Weise im Citroen Dyane 4von 1969, Dr. Eike Dohmen im MG-MGB von 1973, Julian Morich mit seinem Trabant 500 von 1962, Marlene Odenbach im VW Käfer von 1967und Prof. Stefan Odenbach mit einem VW Porsche 914 von 1970 (v.l.). Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

„Nag-Nag. Nagnagnag. Nagnagnagnagnag…“ Wenn Friedrich Weise den Zündschlüssel dreht und Gas gibt, ist unverkennbar: Der Oldtimer, den der TU-Technikstudent da angeworfen hat, ist mit dem Spitznamen „Ente“ verknüpft – auch wenn der fachkundige Franzmann genauer von einem „Citroen Dyane 4“ sprechen würde, der größeren Schwester der Ente.

„Hat keinen Sinn, das Radio anzumachen“, sagt der junge Oldtimer-Fan, als er den schweifenden Blick des Besuchers bemerkt. „Ab einem gewissen Tempo ist Dyane so laut, dass man eh nichts mehr versteht.“

87 historische Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern

Und dennoch wolle er den fast 50 Jahre alten Franzosen nicht missen: „Wenn man damit durch die Gegend fährt, kann man sich entspannen. Und alle Leute gucken und lächeln.“ Was auch an der spitznamengebenden Aufhängung der Ente liegt: „Die Federung ist butterweich“, sagt der Student. „Wenn man da etwas rasch in die Kurve geht, neigt sich das Auto eben wie eine Ente.“

Und Friedrich Weise ist nicht der einzige, der über solchen alten und schönen Automobilen ins Schwärmen kommt: 87 historische Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern erwarten die Veranstalter zum Oldtimer-Treffen „7. TUD Campus Classics 2018“ am 2. Juni 2018 auf dem Campus der Technischen Universität Dresden (TUD). Dies sei ein neuer Teilnehmerrekord, informierte Marlene Odenbach vom Orga-Team.

Und die alle werden zunächst von 9 bis 10.45 Uhr hinter dem Hörsaalzentrum zwischen Bergstraße und Helmholtzstraße ihre mobilen Schaustücke präsentieren. Danach brechen sie zu einer 145 Kilometer langen Schaufahrt rund um Dresden auf.

„Wer schnell von A nach B kommen will, soll lieber ein modernes Auto nehmen.“

Auf dieser Ausfahrt mit betagten Trabbis, Käfern, Enten, Tatras und DeLoreans brettern die Piloten nicht etwa um die Wette: „Uns geht es ums Reisen, nicht ums Ankommen“, sagt Mitorganisator Prof. Stefan Odenbach über das Lebensgefühl der Oldtimer-Mobilisten. „Wer schnell von A nach B kommen will, soll lieber ein modernes Auto nehmen.“

Der Magnetfluiddynamiker wird selbst mit einem raren Hybriden an der Ausfahrt teilnehmen: Sein orange lackierter Sportwagen 914 entstand 1970 als Gemeinschaftsentwicklung von VW, Karmann und Porsche. „Da kann der Tag noch so stressig gewesen sein: Wenn ich damit abends nach Hause fahre, falle ich vollkommen aus dieser ganzen Hektik heraus.“

Mehr Infos zur Ausfahrt im Netz: TUD-CampusClassics.de

Von Heiko Weckbrodt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eigentlich sollte die Verwaltung die Parkgebühren schon 2017 erhöhen. So hatte es die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit festgeschrieben. Doch bis heute ist nichts passiert. Was auch am deutschen Steuerrecht liegt.

29.05.2018
Lokales Sozialer Wohnungsbau in Dresden - 20 Standorte in der Planung

Der Bau von kommunalen Sozialwohnungen kommt voran, sagt Steffen Jäckel, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Dresden“. 800 Wohnungen sind in der Planung. Für 1700 zusätzliche Wohneinheiten bräuchte die WiD 30 Millionen Euro allein für Grundstücke.

29.05.2018

Die Fußball-Weltmeisterschaft steht wieder vor der Tür. Doch wie viel Rückendeckung bekommen die deutschen Nationalspieler in dieser Ausnahmesituation von der eigenen Familie? Mit dieser Frage beschäftigt die neue Ausstellung „Bruderherz, ich bin stolz auf Dich!“. Sie ist bis zum 7. Juni im Dresdner Hauptbahnhof zu sehen.

29.05.2018