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Lokales Zum 20. Geburtstag lockte die Museumsnacht mit 50 offenen Häusern
Dresden Lokales Zum 20. Geburtstag lockte die Museumsnacht mit 50 offenen Häusern
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12:41 01.07.2018
Konzeptkunst von Slavs und Tatars im Lipsiusbau. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Wo fängt man an solch einem Abend an? Sollte ich planen oder mich treiben lassen? Ich entschied mich für Letzteres und fing da an, wo ich wohne – im BRN-Museum in der Neustadt. Dort interessierte mich die Sonderausstellung zu den legendären Musikauftritten, leider waren die Texte so schlecht recherchiert, dass ich ganz schnell gehen musste.

50 offene Häuser luden am Sonnabend zum Staunen und Entspannen ein.

Kurz weiter gefahren zum Erich Kästner-Museum, das mich mit seinem idyllischen Gartenprogramm viel zu lange festhielt. Dank der DVB-Sonderbusse ging es von dort ganz schnell in die Altstadt, mit großer Vorfreude besuchte ich das Albertinum.

Diese wurde nicht enttäuscht, das Musikzimmer von Nevin Aldag wurde wunderbar von Studenten der Musikhochschule Dresden bespielt, man konnte spüren, hier passiert was Besonderes. In der Skulpturenhalle übten sich Besucher der Museumsnacht beim Porträtzeichnen mit Prof. Sándor Doro.

Das Suchspiel im gläsernen Depot wurde mit Begeisterung angenommen, man war dem nahe, was sonst hinter Glas bestaunt wird. Als ich das Albertinum verließ, stand der Mond schon hoch über der Stadt. Noch schnell in die kühle Konzeptkunst von Slavs und Tatars im Lipsiusbau eingetaucht und dem Kunstgespräch mit Kathleen Reinhardt gelauscht.

Hier in der Altstadt ist alles nicht weit entfernt und so schlenderte ich zum Stadtmuseum, das durch die Lichtkünstlerin Claudia Reh mit Briefgeheimnissen farbenfroh in die Nacht leuchtete. Hier genoss ich die Ruhe von Fred Steins Fotografien und plauschte mit Bekannten bei Kaffee und Jazz im Museumsgarten. Von dort aus liefen wir in den Zwinger, wo aber schon alles zu spät war.

Gern hätte ich viel mehr gesehen, das nächste Mal also doch planen, zum Glück kann man ja auch am Tag ins Museum, doch die Nacht bleibt besonders.

Von Anja Schneider

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