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Lokales Zukunftskonferenz läutet entscheidende Runde ein
Dresden Lokales Zukunftskonferenz läutet entscheidende Runde ein
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15:01 02.06.2018
Die Dreikönigskirche in Dresden (Sachsen) Quelle: dpa
Dresden

Mit der Zukunftskonferenz 2018 am Sonnabend von 10 bis 17 Uhr in der Dreikönigskirche schließt Dresden die zweite Wettbewerbsphase zum Projekt „Zukunftsstadt“ des Bundes ab. Die Landeshauptstadt hatte es unter 51 Teilnehmerstädten und -regionen in Phase 2 geschafft. Für die dritte Stufe qualifizieren sich acht Kommunen, und Dresden hofft, dabei zu sein. „Als größte der 20 Teilnehmerstädte rechnen wir uns gute Chancen aus“, erklärt Projektreferent Rico Schwibs.

Zumal Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in die städtische Schatulle gegriffen hat und 200 000 Euro für die Realisierung von zwei Bürgerprojekten noch in diesem Jahr bereitstellt. Den Teilnehmern der Stufe 3 winken je eine Million Euro für Zukunftsprojekte aus der Bürgerschaft. Hilbert verspricht sich mit seinem finanziellen Vorgriff gute Argumente für die Qualifikation.

An einer Internet-Abstimmung hatten sich 3174 Dresdner beteiligt und die Projekt "Zur Tonne“ und „Lebensraum Schule“ auf die ersten beiden Plätze gewählt. Diese Vorhaben werden nun mit den 200 000 Euro gefördert und auf der Zukunftskonferenz geehrt. „Auch 2019 sollen wieder Projektideen im Rahmen einer Bürgerbeteiligung entwickelt werden“, kündigte der städtische Projektleiter Norbert Rost an.

Am Vormittag stehen auf der Zukunftskonferenz die „Reallabore“ aus der Bürgerschaft im Mittelpunkt. Am Nachmittag erhalten die Teilnehmer Einblicke in andere zukunftsprägende Prozesse in Dresden. Die Dresdner Stadtwerke GmbH (Drewag) werden aufzeigen, in welchen Spannungsfeldern die Energiewende in Dresden abläuft. Die Abteilung Europäische und internationale Angelegenheiten der Landeshauptstadt wird zur Diskussion einladen, welche Rolle Dresden auf europäischer Bühne spielen sollte. Die Vernetzung von Technischer Universität und Stadtgesellschaft steht ebenso auf der Tagesoprdnung wie die zukünftige Bürgerbeteiligung in der Stadt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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