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Lokales Zu warm, zu nass, aber sonnig: So war das Wetter in Dresden
Dresden Lokales Zu warm, zu nass, aber sonnig: So war das Wetter in Dresden
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14:43 18.01.2017
Schmuddelwetter: Besonders in den Monaten Juni, Juli und Oktober wurde es nass in Dresden. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Durchwachsen. So lautet die Bilanz für das Dresden-Wetter im vergangenen Jahr. Es war zu warm, es war zu nass, aber immerhin schien die Sonne. Das klimatologische Ergebnis zeigt: Mit 1698 Stunden schien die Sonne sieben Prozent länger als üblich. Dennoch: Während das Deutschlandwetter insgesamt mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm war, lag die Jahresdurchschnittstemperatur in der Landeshauptstadt nach Angaben der Verwaltung „nur“ 1,2 Grad über dem Vergleichswert. Und auch über zu wenig Niederschlag konnten sich die Dresdner im vergangenen Jahr nicht beklagen. Neben dem Saarland war Sachsen das einzige Bundesland, das 2016 mit einem Niederschlagsüberschuss beendete. An der Wetterstation Klotzsche regnete es knapp zehn Prozent mehr im Vergleich zum Mittelwert 1961–1990.

Dabei begann das Jahr eher trocken. Im Winter fiel zehn Prozent, im Frühling sogar 20 Prozent weniger Niederschlag. Überdurchschnittlich feucht wurde es dagegen im Sommer und Herbst. Deutschlandweit sorgten schwere Gewitter und extreme Niederschläge für Überflutungen. In der Landeshauptstadt verzeichneten die Meteorologen den viert nassesten Juni seit 1961. Nur 1969, 1995 und 2013 regnete es mehr. Dieser Trend setzte sich auch im Juli mit einem Niederschlagsplus von 150 Prozent fort.

Durch eine Umstellung der Großwetterlage Ende Juli fiel im August hingegen nur halb so viel Regen wie im langjährigen Mittel. Mit 101 Millimeter ging der Oktober allerdings als der dritt regenreichste Oktober zu Ende (1981: 102 Millimeter, 1974: 160 Millimeter). Der letzte Monat des Jahres wiederum war zu trocken. Gerade einmal an einem Tag im Dezember meldeten die Meteorologen in Klotzsche Niederschlag – und zwar in Form von Schnee.

Das Thermometer zeigte 2016 in allen Jahreszeiten, wie bereits in den vergangenen Jahren, höhere Temperaturen. Da aber wechselhaftes und regenreiches Wetter den Sommer prägten, fiel es kaum auf, dass sie den Vergleichswert um 1,3 Grad übertraf. Richtig heiß und sommerlich wurde es allerdings erst Ende August und vor allem im September. Dieser Monat zählt gemeinsam mit 1982 nun zum drittwärmsten September seit 1961. Nur 1999 und 2006 war es noch heißer.

Weitere Informationen zum Stadtklima gibt es unter http://www.dresden.de/stadtklima.

Von Christin Grödel

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