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Zoobesucher konnten die Geburt eines Davidshirschs im Dresdner Zoo live verfolgen

Zoobesucher konnten die Geburt eines Davidshirschs im Dresdner Zoo live verfolgen

Zoo-Besucher trauten am Ostermontag in den Nachmittagsstunden ihren Augen kaum: Davidshirsch-Mutter Mila brachte vor den Augen der Vorübergehenden ihr Baby zur Welt.

Von Katrin Richter

Patricia Roczkowiak hatte ihre Kamera dabei und hielt geistesgegenwärtig das Geschehen im Bild fest (siehe obenstehende Aufnahmen).

"Die Geburt verlief ganz ohne Komplikationen, es ist auch bereits Milas drittes Kind", berichtet Volontär Thomas Brockmann, der Sohn des geschätzten, im vergangenen Jahr bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommenen Kurators Roland Brockmann. Dschin (wie Dschingis Khan), so heißt der kleine Davidshirsch, lässt sich recht gut beobachten in dem neu gestalteten Gehege. Vergeblich wird man allerdings nach seinem Vater namens Martin suchen. "Er war schon recht betagt, hatte hormonelle Probleme, so dass er sein Geweih nicht mehr abwerfen und auch nicht mehr richtig kauen konnte", erklärt Brockmann. Man habe ihn schließlich im Januar einschläfern müssen.

Außer der 2007 in Ostrava geborenen Mila und ihrem Nachwuchs Dschin lebt noch ein weiteres Weibchen auf der Anlage. Möglich, dass auch Madlina demnächst "auspackt", wie die Pfleger eine Tiergeburt nennen. Diese imposanten Tiere aus Ostchina mit ihren großen, ausdrucksvollen Augen galten im Übrigen als ausgerottet, bis Jesuitenpater Armand David 1865 einige der Tiere im kaiserlichen Zoo "Park der Intelligenz" bei Peking entdeckte. Heute gibt es ein weltweites Erhaltungszuchtprogramm.

Nachwuchs haben auch die beiden Kattas Susen und Panja bekommen. Bereits am 10. und 16. März brachten sie die beiden Kleinen zur Welt, von denen man noch nicht weiß, ob sie Weiblein oder Männlein sind. "Nächste Woche wollen wir die Kattas wieder auf die Insel lassen", kündigt der Zoo-Mitarbeiter an. Bevor auch die Besucher über die begehbare Insel spazieren dürfen, wird es allerdings noch ein Weilchen dauern. Kattas mit ihren langen schwarzweiß geringelten Schwänzen gehören zu den Feuchtnasenaffen und bewohnen die trockenen Regionen im südwestlichen Madagaskar.

Seit 2009 hockt Joe, der letzte Rhesusaffe, allein auf seiner Anlage. Wenn der Felsen im Sommer umgebaut wird, soll er ins Prof. Brandes-Haus hinter die Kulissen ziehen. Auf der neuen Anlage will der Zoo Erdmännchen und Klippschliefer zeigen. Die hellgrauen Erdmännchen stehen nach Menschenart oft auf zwei Beinen, wiegen um die 700 Gramm und leben im südlichen Afrika. Klippschliefer sind braun, sehen aus wie kaninchengroße Murmeltiere und kommen in den felsigen Gegenden Afrikas vor.

- Zoologischer Garten, Tiergartenstraße 1, 01219 Dresden, Telefon: 47 80 60

- Öffnungszeiten: im Winter 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, im Frühling & Herbst bis 17.30 Uhr, im Sommer bis 18.30 Uhr, Kassenschluss: 45 Minuten vor Schließung

- Eintrittspreise: Erwachsene zehn Euro, Kinder (3 bis 16 Jahre) vier Euro, ermäßigt 7,50 Euro, Familienkarte (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern) 24 Euro

- Jahreskarte: Erwachsene 29 Euro, Kinder 18 Euro, ermäßigt 18 Euro

- www.zoo-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.04.2012

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