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Lokales Zeitzeugensuche zum 13. Februar
Dresden Lokales Zeitzeugensuche zum 13. Februar
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17:30 09.09.2015
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Ihre Geschichten, ihre Erinnerungen und Eindrücke sind gefragt am 13. Februar 2015. Sie sollen an diesem Tag Teil der Dresdner Gedenkkultur sein, eine Auswahl davon wird in anonymisierter Form im Internet veröffentlicht.

Was verbindet Dresdner und deren Familien mit dem 13. Februar 1945, wollen die Organisatoren wissen. Sie bitten um eine schriftliche Kurzform dieser Erinnerungen. Parallel dazu bekommen diese Zeitzeugen gemeinsam mit Eltern und Großeltern oder Kindern und Enkeln die Gelegenheit, am 13. Februar 2015 bei der Gedenkveranstaltung in der Frauenkirche dabei zu sein. "Vielleicht ist dieses gemeinsame Erinnern über Generationen eine Chance mehr, gerade die Menschen zu verstehen, die aktuell vor Kriegen flüchten", so die Stadtverwaltung, "auch in Dresden". Die Kurzberichte können per Mail an die Adresse 13.februar@dresden.de geschickt werden. Auch die Briefform ist möglich. Die Anschrift dafür lautet: Landeshauptstadt Dresden, Büro der Oberbürgermeisterin, Protokoll, Dr.-Külz-Ring 19.

Die Nachrichten an die Stadt sollen die Namen und Vornamen von jeweils zwei Personen einer Familie enthalten, wobei einer davon ein Zeitzeuge sein sollte. Beide Geburtstage, beide Adressen, eine E-Mail-Adresse und eine Kurzform der Erlebnisse, die diese Familie mit dem 13. Februar 1945 in Dresden verbindet, sind ebenfalls gefragt. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2015.

Unter allen, die sich an der Aktion beteiligen, werden einige ausgewählt, die dann bei der Gedenkveranstaltung am 13. Februar 2015 in der Frauenkirche dabei sein können. Diese Veranstaltung ist neu. In der Kirche spricht dabei Bundespräsident Joachim Gauck. Dafür wurde die Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof aus dem Programm gestrichen. Ob es langfristig bei dieser Regelung bleibt, ist noch offen.

www.dresden.de/gedenkveranstaltung

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.12.2014

Christoph Springer

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