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Zehntausende zur Wissenschaftsnacht Dresden

Trotz Regen Zehntausende zur Wissenschaftsnacht Dresden

Zehntausende Neugierige sind gestern während der Wissenschaftsnacht zu den Forschungs-Instituten Dresdens gepilgert.

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Wie supraleitendes Schweben geht, haben Mitarbeiter des Hochfeld-Magnetlabors Dresden staunenden Besuchern im Hörsaalzentrum der TU demonstriert.

Quelle: Fotos (4): Dietrich Flechtner

Dresden. Zehntausende Neugierige sind am 16. Juni 2017 während der Wissenschaftsnacht zu den Forschungs-Instituten Dresdens gepilgert. Trotz des durchwachsenen Wetters zog es Kinder wie Erwachsene zu Roboterrennen, eiskalten Experimenten, Feuer-Wasser-Shows, genetischen Krimis und anderen Attraktionen. Insgesamt hatten Forscher aus den Instituten und Ingenieure aus der Wirtschaft knapp 700 Veranstaltungen vorbereitet.

Die Nacht der Wissenschaften zog sogar außerirdischen Besuch an: ISS-Kosmonaut Alexander M. Samokutjajew gehörte zu den Star-Gästen und plauderte mit den Besuchern über den Blauen Planeten, Übelkeit im Weltall und darüber, wie aus der Raumstation ISS aus Glatzköpfen langhaarige Hippies werden.

„Hier haben wir alle die Gelegenheit zu sehen, was in den Laboren geschieht und was mit den Steuergeldern möglich gemacht wird“, betonte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) zum Auftakt der Wissenschaftsnacht. TU-Rektor Müller-Steinhagen sieht in der populären Nacht eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie hervorragend der Wissenschaftsstandort Dresden inzwischen sei. Und das Format komme an: „Ich bin immer wieder fasziniert, spätabends zu sehen und zu hören, wie blitzwache Kinder ihre müden Eltern anbettel,n zu bleiben und noch eine Veranstaltung zu besuchen.“ Die Kinder selbst forumulierten das an den Stationen prägnanter: „Boah!“ „Cool!“ Und: „Ist der Roboter süss!“

Von Heiko Weckbrodt

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