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Lokales Zastrow zum Fernsehturm: „Können wir uns locker leisten!“
Dresden Lokales Zastrow zum Fernsehturm: „Können wir uns locker leisten!“
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17:00 23.06.2018
Der Fernsehturm, ein Wahrzeichen von Dresden. Quelle: dpa/Burgi
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Dresden

Beim Elbhangfest an diesem Wochenende spielt natürlich auch der Fernsehturm eine Rolle – erst recht in Anbetracht des diesjährigen Festmottos „Gründer und Erfinder – der Hang zur Technik“. Der Verein Fernsehturm Dresden e. V., der den Turm wieder öffentlich zugänglich machen will, präsentiert sich am Sonntag ab 12 Uhr auf dem Privatgrundstück der Familie Höne, Dresdner Straße 26. Mitglieder sind für Fragen der Dresdner Bürger rund um das Thema Fernsehturm offen. Das „Duo ReVIVAL“ will für die musikalische Begleitung und das Tanzstudio Dancelife für weitere gute Unterhaltung sorgen. Fernsehturmbotschafter Uwe Steimle wird sich ab 14:30 Uhr mit unter das Volk mischen.

Holger Zastrow Quelle: Dietrich Flechtner

Doch auch, wenn die Sanierung des Fernsehturms nicht in den Eckwerten des Verwaltungsentwurfs für den Doppelhaushalt 2019/2020 steht: Für Holger Zastrow, Vorsitzender der Fraktion FDP/Freie Bürger und glühender Befürworter einer Wiedereröffnung des Dresdner Wahrzeichens, ist das kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. „Das sehen wir gelassen. Aus unserer Sicht fehlt es aktuell sowieso an einer Entscheidungsgrundlage“, so Zastrow.

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Für eine Diskussion über eine Investition in die Wiedereröffnung des Fernsehturms sei es viel zu früh. Der Stadtrat beschäftige sich auf Antrag der Fraktion FDP/Freie Bürger intensiv mit der Machbarkeit des Vorhabens und habe eine Lenkungsgruppe eingesetzt. Viele offene Fragen zu Eigentum, Betreibung, Umweltschutz und Baurecht müssten noch geklärt werden. Es sei auch noch offen, ob es überhaupt einer Beteiligung der Landeshauptstadt bedürfe.

Zukunftsvisionen um den Fernsehturm

Erst mit den Antworten auf diese Fragen könne man fundiert über Geld sprechen. „Das Einstellen von finanziellen Mitteln in der aktuellen Phase würde zudem auch Druck von den anderen Gesprächspartnern wie der Telekom nehmen“, findet Zastrow. Sollte die Lenkungsgruppe zu der Schlussfolgerung kommen, dass die Wiedereröffnung des Fernsehturms eines städtischen Zuschusses bedürfe, liege es im Budgetrecht des Stadtrats, Äderungen am Haushaltsentwurf der Verwaltung vorzunehmen.

Grundsätzlich sei die finanzielle Situation für Dresden so gut wie nie, erklärte der Fraktionsvorsitzende. „Wir haben Rekordsteuereinnahmen. Dresden könnte sich auch eine Investition in den Fernsehturm ohne Probleme leisten.“ Zastrow verwies auch auf die Novembersteuerschätzung, die noch vor dem Beschluss des Haushalts für 2019/2020 vorliegen werde. Die jetzt vorgelegten Zahlen seien nur eine erste grobe Einschätzung der Verwaltung mit Vorschlägen für eine Schwerpunktsetzung.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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